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101 Augsburg - Süd 02.03.2016

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Seite 4 Mittwoch, 2.

Seite 4 Mittwoch, 2. März 2016 37 Jahre David Libossek Liverpool. Über Paris, Amsterdam, London oder Dublin. Mit Flugzeug, Bus oder Zug. In sämtlichen Verkehrsmitteln, die sich irgendwie genEngland bewegten, konnte man in den Tagenvor dem Spielrot-grün-weiße Farbtupfer erkennen. Ein Augsburger war wohl immer irgendwomit an Bord. Alle hatten freilich nur ein Ziel: Liverpool. Dort würde ein Fußballmatch ausgetragen werden, dass –obwohl es bereits ein gleichlautendes Hinspiel gegeben hatte – durch seine bloße Ansetzung immer noch die Vorstellungskraft vieler der zahlreichen fahrenden Farbtupfer sprengte: Liverpool FC gegenFCAugsburg,Europapokal, Runde der letzten 32, der FCA nach dem ersten Messen der beiden tatsächlich mit Hoffnungen aufs Vorrücken ins Achtelfinale und vor allen Dingen: Anfield. Dieser Fußballtempel, der sich mitten im Wohngebiet über die zahllosen, teils heruntergekommenen Backsteinbauten inden meist grauen britischen Himmel schraubt.Der eine derartige Anziehung auf die schwäbischen Schlachtenbummler ausübte,dassmanche so knappanreisten, dass siewegen Verspätungen schließlich nur mehr die zweite Halbzeit sahen. DasStadion, dassoviele sehen wollten, dass in den Sparkassen Augsburgs gar die Pfund ausgingenund dass man in der Liverpooler Innenstadt stetig „Du auch hier?“ oder „Dich hab’ ich ja schon ewig nicht gesehen“ hörte und sich lange vergessene Freunde in dieArmefielen. SPORT ScheiterninSchönheit RÜCKBLENDE / Mitden Liverpool-SchlachtenbummlernsindErinnerungen zurückgekehrt,die zeigen, dassnicht immer das nackte Ergebnis zählt. AusrüstungeinesLiverpool-Fahrers. Foto:Augsburger Hüter der Ordnung: Seit 26 Jahren arbeiten Chris und Sue in Anfield. Foto:Augsburger Johnverkauft vor AnfieldSchals. Foto:Libossek Schlachtenbummeln von seiner schönsten Seite: mit dem FCA inLiverpool. Mehr Fotos: www.stadtzeitung.de. Foto: Martin Augsburger Diese Fans bewiesenbei der Kopfbedeckung Kreativität. Wasvom Spiel übrig bleibt: Anfield nachdem Abpfiff. Foto:Augsburger Foto: Libossek Kleine Kabinenansprache STADTZEITUNG Spielberichtsbogen FUSSBALL / Der FCAbeeindrucktgegen Gladbach und scheint bereitfür das Endspiel in Hoffenheim. Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Niederlage oder Unentschieden. (Franz Beckenbauer) – So lief’s am Wochenendefür den FCA: Es war schon beachtlich,was derFCAugsburgbeim 2:2 gegen Borussia Mönchengladbachzeigte–und dasnach den Strapazen der Liverpool- Reise. Freilich hatte man während einiger leichter Ballverluste das Gefühl, dass die Beine die Männer in den weißen Leibchen nicht mehr ganz so leicht über den Rasen trugen. Aber Augsburg hatte größtenteils die Kontrolle über das Geschehen, zeigte gar einige schicke Kombinationen im Angriff und führte seine Zweikämpfe meist konsequent und bissig. Dervom PfostenvereitelteSiegtreffer in spe von Alfred Finnbogasonwäreverdientgewesen. Jetzt kommt es darauf an, dass wir die entscheidenden Punkte gegen den Nicht-Abstieg sammeln. (Roy Präger) – Die Ausgangslage für den FCA: Der Vorsprung auf Werder Bremen und den Relegationsrang steht nach der 23. Bundesliga-Runde weiterbei vier Punkten. In Hoffenheim kann derFCAugsburg heute Abend (20 Uhr) einen großen Schritt in Richtung Nicht-Abstiegmachen. Vom Feeling her hatte ich ein gutes Gefühl. (Andreas Möller) – Wer ist gut drauf beim FCA? So hatten sich dieVerantwortlichen das wohl vorgestellt, als sie imWinter Alfred Finnbogason verpflichteten. Raul Bobadilla und Caiuby über den Flügel, der flankenverwertende Isländer an vorderster Front. Schön zusehen, wie das Zusammenspiel des Trios sich im Lauf der Partie steigerte. Die Entscheidung fiel zwischen mir und dem Busfahrer. Zum Glück hatte der Busfahrer seine Schuhe vergessen. (Jan-Aage Fjörtoft) – Wer ist außer Form? Es hätte wohl auch der von Fjörtoft zitierte Busfahrer auflaufen können. Die Mannschaft hätte ihn mitgetragen, durch all die Leidenschaft, die sieindiesePartielegte. Ja, gut, äh. Wie gesagt,... – Das Wort zum Wochenende: „Wir fühlen uns allerichtig gut.“Friede, Freude, Eierkuchen mit Augsburgs Dominik Kohr. Der Haller des Spieltags geht an: die zwei grauen Spielfeld- Tauben. Gemütlich tappten sie über den Rasen inder Gladbacher Hälfte. Dann Raul Bo- heran. Was dann stürmte badilla geschah, hatte etwas von High Noon in ei- nem Western: Denn kurz bevor der Stürmer den Ball anden Pfosten jagte, flatterten die aufgeschreckten Vögel gen Stadiondach davon. Quentin Tarantino soll sich die Rechte ander Superzeitlupe Gerüchten zufolge bereits gesicherthaben. Man darf jetzt nicht alles so schlecht reden, wie es war. (Fredi Bobic) – Ein kurzes Fazit: Hoffenheim kann kommen – und anschließend auch die anderen, kniffeligen Heim- und knackigen Auswärtsaufgaben. Der FCA hat gegen Gladbach definitiv bewiesen, dass er nicht nurEuropa-Gala kann, sondern auch Bundesliga-Abstiegskampf. VonDavid Libossek Schwäbischer Rock’n’Roll in Liverpools Straßen Bauarbeiter auf dem Dach des Theaters, Kellner vor der Tür ihres Restaurants, Geschäftsleuteanden Fenstern ihrer Bürogebäude, fassungslose Fahrer in den Taxis: Das Leben in Liverpool stand still. Gezwungenermaßen, flutete doch ein gewaltiger Stromdie Gassen der Stadt. Bärtige Männer mit merkwürdigen mittelalterlichen Kopfbedeckungen, Familienväter, die kleine Kinder auf den Schultern trugen, Halbstarke, die sich gegeneinanderspringend mit Bier bespritzten. DerGesang dieser rund 1500 Menschen, die längst zueinem einzigen gewaltigen, sich schlängelnden Wesen verschmolzen, hallte von den Prachtbauten der Innenstadt wieder. Diejenigen, an denen dieser wilde Strom vorbeifloss, zückten umgehend die Smartphones, wohl um sich später davon zu überzeugen, dass sie dieses irre Schauspiel nicht geträumt haben. Augschburger Rock’n’Roll in den Straßen, auf denen einst dieBeatles wandelten. Augsburger im legendären Kop Manche der Schlachtenbummler hatten nicht das Glück, eine der wenigenKarten für den Gästeblock zugelostbekommen zu haben. So auch Horst. Der Frührentner würde dasSpiel vongegenüber aussehen; vom Kop aus, der Fankurve der Reds. Die Tribüne, um die sich mehr Legenden ranken, als Efeu entlang der Häuserder Fuggerei.Ganz wohl war Vorsicht: FliegendeFußbälle. Foto: Augsburger Horstbei dem Gedanken daran nicht, suchte er doch bereits im Duty-Free-Bereich des Stuttgarter Flughafens nach etwas Rot- Weißem. ImNachhinein war es dann aber stressiger, in der Rush-Hour mit dem Bus zum Stadion zu gelangen. Am Kop habe es keine Kontrollen gegeben, sagt Horst, auch seien sie friedlich gewesen, die Menschen aufdem Kop. Nurgesungen „haben sie für meinen Geschmackzuselten.“ Jörg, ein weiterer Augsburger auf dem Kop, hat –musste er nicht gerade wieder ein weiteres Torhütertausch-Angebot eines Engländers ablehnen –dafür etwas anderes wahrgenommen: „Wenn sie singen, dann kommt das von unten raus“, erzählterzuspäter Stunde in der Hotelbar und führt dabei die flache Hand an seinem Bauch entlang Richtung Brust. Ebendies verpasste einem jeden Zuhörer die Ganzkörpergänsehaut, als vorund zumEnde des SpielsAnfield „You’llNeverWalk Alone“schmetterte. So innbrünstig, dass sich einem mit jedem Wort die Liebe der Menschen zu ihrem Verein durch den Körper Bahn brach und einen sprachlos in den uralten Holzsitz sinken ließ. Gezeichnet vomLeben in der Stadt ausBackstein Nicht nur die inoffizielle Vereinshymne ist etwas, das viele der Schlachtenbummler nicht mehr vergessenwerden. Es sind die Bewohner dieser Stadt. Frauen, denen Vorderzähne Beliebtes Souvenir: ein Schnappschuss mit Pferd. Foto: Augsburger fehlen wievielen der brüchigen Bauten Backsteine in den Wänden. Männer, dieaus den Mündern ihrer vom Leben gezeichneten Gesichter nuscheln, dass man siekaumverstehen kann – aber immer ein Lächeln hinterherschieben. Halbstarke,die im BuslautstarkAdele trällern, ehe sie von Bord hüpfen, um zwischen den schmutzigen Häuserwänden Fußball zu spielen. Die Fassaden der Scouser sind offen, im Gegensatz zudenen der vielen aufgegebenen Geschäfte, mit den heruntergelassenen Rollläden. So begegnet man dem Taxler Paul, der sich die überteuerten Tickets für die Spiele seiner Reds nicht mehr leisten kann und wehmütig über früher sinniert. Man trifft John, der zwischen den herzerweichenden Backsteinbauten rund um Anfield Schalsverkauft und voneiner 2:5-Niederlage Liverpools gegen Augsburg geträumt haben will. Und Sue und Chris, die zwei rührigen Ladies, diein Anfield seit 26 Jahren in ihren orangenen Westen für Ordnung sorgen. Oder den Wirt des „Bierkeller“, der jeden AugsburgerGast mit einem Freibier begrüßte. Wegen solcher Begegnungen wird er fehlen, der Europapokal. Bittersüße Symphonie: Schönheit des Scheiterns Doch bei allem Wehklagen, bei allem Groll gegen Schiedsrichter Clement Turpin, bei allem Hadern, warum dieses eine, gottverdammte Tor nicht In Sicherheit liegend: Ordnerin in Anfield. Foto: Augsburger mehr hat fallen wollen: Irgendwie fühlte sich das amspäten Abend in Anfield auf eine seltsame Weisealles richtigan. Der FC Augsburg war ausgeschieden, freilichschmerztedas. Doch so bittersüß es schmecken mag: Ein schöneres Scheitern ist kaum erdenklich. Man blicke auf das ebenfalls wacker kämpfende Midtjylland, das nach seinem Hinspielsieg mit 1:5 von Manchester United aus dem OldTrafford gefegtwurde. Oder auf Rapid Wien, das in Summe 0:10 gegenValenciaunterlag. Oder auf Schalke, das in der eigenen Arena hochkant von Donezk aus dem Wettbewerb geworfen wurde. Für den FC Augsburg hingegen endete der Europapokal denkbar knapp in einem der aufregendstenStadien derWelt. Zu „Hey Jude“ verließ die Mannschaft den Platz, um danach erneut vorden Anhangzu treten, dessen Trauergesang durch das sonst leere Stadion gehallt war und nun infrenetischen Jubel umschwang –der Moment, in dem eine Legende zwischen den roten Sitzen von Anfield entwuchs. Wie diejenigen, die 1973 das sagenumwobene Spiel der 100000 –oder waren es doch nur 80000? – zwischen 1860 und dem FC Augsburg im Münchner Olympiastadion mit eigenen Augen gesehen haben, werden nun die rund 3000 Schlachtenbummler ihren Kindern und Enkeln davon erzählen, dass sie dabei waren, als der FCA Liverpool eroberte – waszählt da ein Ergebnis. Mit denen kriegt Ihr’s zu tun: Die TSG Hoffenheim zeigt sich seit Trainer-Jungspund Julian Nagelsmann übernommen hat, gestärkt kt. Das bekam in Sinsheim Mainz 05 zu spüren, das der TSG 2:3 unterlag. In Dortmund scheiterte Hoffenheim letztlich daran, dass sie nach einem Platzverw rweis gegen Sebastian Rudy lange zu zehnt gegen den Dortmunder Dauerdruck bestehen mussten. Das gelang bis in die Schlussphase, dann drehte die Borussia das 0:1 doch noch in ein 3:1 um. Auf den müsst Ihr höllisch aufpassen: Mark Uth und Kevi n Volland zeigten gerade im Heimspiel gegen Mainz, dass ihre Formku rv e deutlich nach oben zeigt. Der trifft zur Zeit kein Scheunentor: Eduardo Vargas, chilenischer Nationalspieler und als Firmino-Ersatz verpfl ichtet, läuft weiter seiner Form hinterher. In Dortmund verfolgte er das gesamte Geschehen von der Bank aus. Und Jungs, denkt ans letzte Mal: Im Hinspiel konterte Hoffenheim Augsburg eiskalt aus, profitierte dabei aber auch von teils haarsträubenden Fehlern in der FCA-Defensive. 1:3 lautete das Ergebnis am Ende. (lib) Spieler des Monats. Der Titel geht an Teilzeit-Kämpfer Konstantinos Stafylidis. Der zeigte gegen Liverpool starke Partien underzielte in Ingolstadt ein Wahnsinns-Tor. Grafik:M.Augsburger

Redaktion: Christine Hornischer ·Tel (08 21)5071-270 ·Mobil (0172) 7842422 ·eMail goeggingen@stadtzeitung.de |Anzeigen: Hilmar Scherer ·Tel (08 21)5071-311 ·eMail hscherer@stadtzeitung.de Die buckligeVerwandtschaft THEATER / VolkstheaterspieltKomödie in drei Akten vonMargit Suez. Aufführungen im Anna-Hintermayr-Stiftversprechen heitereStunden. Göggingen. Mit „Bucklige Verwandtschaft“ präsentiert das Kleine Volkstheater Göggingen eine Komödie in drei Akten, die herzhaftes Lachen und nachdenkliches Schmunzeln wohl garantieren wird. Der Inhalt spricht für sich: Der Bauer Florianhat seine Schwesterbeerbt. Dies weckt natürlich sofort Begehrlichkeiten bei seinen Verwandten. Sein Neffe Isidor und dessen Frau Thea sind nun Dauergäste,umsicherzustellen, dass auch sie vom Kuchen etwas abbekommen. Die Jagd nach dem Erbe beginnt und treibt manches Mal seltsame Blüten. Da werden heimlich Schränke durchsucht, hemmungslos die Polsterung von Stühlen aufgeschlitzt und sogar eine Suchexpedition in der Odelgrube gestartet. Die Gier kennt keine Grenzen, wenn es darumgeht, an dasErbe zu kommen. Florian kennt seine Verwandten und hat derenHabgier vonvorneherein in seine Überlegungen mit einbezogen. Er hatüberall Schutzmechanismen eingebaut, die verhindern, dass die Verwandten all zu leicht zu ihrem Ziel kommen. Dass sie dann doch noch zu ihrem gerechten Anteil am Erbe kommen, dafür sorgt Christl, die einen schönen Lebensabend zusammen mit Florian verbringen möchte. Alles in allem ist dies eine Geschichte, die sich auch im richtigen Leben so abspielen könnte. Der Verlauf der Story sorgt sicher dafür, dass die Besucher der Theater-Abende heitere Stunden verleben werden, wie schon fast garantiert, wenn Mimen des Kleinen Volkstheaters aufder Bühnestehen. Eine Szene aus dem Stück „Der ewige Spitzbua“ ausdem vergangenen Jahr. Foto: Hornischer Im Frühjahr spielt dasKleine Volkstheater im Anna-Hintermayr-Stift. Der Karten-Vorverkauf findetimVereinsheim „Alte Schule“, Klausenberg5a, statt und zwar am 3. und am 10. März von 18bis 19 Uhr. Telefonische Bestellungen sind möglich unter 0821/9 10 36 von Montag bisFreitag,9bis 16 Uhr. E-Mail: kleines@volkstheatergoeggingen.de. (ch) Die Spieltermine: Samstag,5.März Beginn19Uhr Einlass18Uhr Sonntag, 6. März Beginn 18 Uhr Einlass 17 Uhr Samstag,12. März Beginn19Uhr Einlass 18 Uhr Sonntag, 13. März Beginn18Uhr Einlass 17 Uhr Göggingen in Kürze Flohmarkt. Ein sortierter Kinderkleider- und Spielzeugflohmarkt findet am Samstag, 12.März, von10bis 12 Uhrinder Habakuk-Kita, Friedrich-Ebert-Straße 20, statt. Anmeldungen für Verkäufer sind möglichper E-Mail: kita-flohmarkt@gmx.de. Kartenspiele. Die Kartelrunde sucht Leute, die gut Schafkopf oder 66 spielen können. Mantrifft sich 14-täglichvon 15.30 bis 17.30 Uhrim AltenRathaus in Göggingen, Von-Cobres Straße1. Kolping Blasorchester. Das Kolping Blasorchester istindas neueJahrgestartetund hatden Probenbetriebwieder aufgenommen. Im Laufe des Jahres wird eine größereÄnderung bevorstehen, da Dirigent Helmut Seiler altersbedingt Ende des Jahres aufhören wird. Das Orchester ist daher auf der Suche nach einem neuen Dirigenten, der im Laufe des Jahres in den Probenbetriebeinsteigen soll. Fitness. Die DJK Göggingen bietet Fitness und Body Formingjeden Donnerstag von9bis 10 UhrimDJK Sportzentrum, Pfarrer-Bogner-Straße22, an. MehrGenerationenTreffpunkt. Der Stammtisch findet14-täglichmontags ab 18.30 Uhrim AltenGöggingerRathaus statt. Nähere Informationen gibt es unter Telefon 0821/ 99 87 95 24, E-Mail: e.verdura@augsburg-asb.de. Gymnastik für Senioren. Jeden Donnerstag von 10.30 bis 11.30Uhr trainieren Senioren im Gymnastikraumdes Schwimmbades Göggingen. Auskunft: Anna Haugg, Telefon 0821/908 95 95. Buben an Maria-Stern Augsburg. Ab dem kommenden Schuljahr werden die Augsburger Maria-Stern-Schulen ihr Angebot erstmaligauchfür Jungen öffnen. Das hat das Schulwerk der Diözese Augsburg in der vergangenen Woche ineiner Presseerklärung bekannt gegeben. „Aufgrund der großen Nachfrage werden das Gymnasium und die Realschule diesen Schrittgehen“, erklärtPeter Kosak, der Direktor des Schulwerks. Seit Jahren sei esvonseiten der staatlichen Behörden, der Stadt und auch derElternschaft ein Wunsch, in Augsburg für Jungen den Zugang zu katholischen Schulen zu erweitern. „Diesem Anliegen können wir nun nachkommen“, so Kosak. Neu wird an beiden Schulen das Konzept der „Reflexiven Koedukation“ sein: Neben dem gemeinsamen Unterricht werden Wege der geschlechterspezifischen Bildung entwickelt, um Kinder und Jugendliche hin zu einer starken Persönlichkeit zu begleiten. Beialler Veränderungsolldas Bewährte erhalten bleiben, indem zum Beispiel das Konzept der musischen und naturwissenschaftlichen Ausrichtung am Gymnasium bestehen bleibt. Allerdings wird Englisch in beiden Zweigen fortan erste Fremdsprache sein. Die Realschule wird ihren Weg als MINT-zertifizierte Schule mit der Förderungvon Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik weitergehen und ausbauen.(pm) Prüfungbestanden Allkämpfer derDJK erreichen nächsten Gürtelgrad AllePrüflingebestanden souverän. LESERREPORTER Machen auch Siemit! Registrieren Sie sich auf: www.stadtzeitung.de Göggingen. Im Sportzentrum der DJK Göggingen fand vor Kurzem eine Gürtelprüfung im Allkampf-Jitsustatt.Dieses relativ junge Selbstverteidigungssystemvereint effektiveund bewährte Techniken aus diversen anderen Kampfkünsten in sich. Als Prüfer kam dieses Mal GroßmeisterWilhelm Mayer(7. DAN) aus Thannhausen, um dieFähigkeiten der 15 Prüflinge genau unter die Lupe zu nehmen. Die Sportler –darunter Kinder, Jugendliche undErwachsene –mussten ihr gesamtes Prüfungsprogramm absolvieren, was je nach angestrebtem Gürtelgrad bis zu zwei Stunden dauerte.Die intensive Vorbereitung und eine engagierte Leistung der Gögginger Allkämpfer führten zum Erfolg: Alle Prüflinge bestanden souverän und erreichten ihren nächsten Gürtelgrad. 10. Grad (Weiß): Förster Natalie, Kostadinov Daniel, Grigo Tim 9. Grad (Weiß-Gelb): Hort Anton, Leimann Elias, Didicher Erik 8. Grad (Orange): Pfänder Felix, Nismann Michael, Kalka Simon, Yildiz Deniz-Can 7. Grad (Orange-Grün): Philipp Anika, HosmannClara 6. Grad (Grün): Hosmann Maria, Hosmann Alexander 5. Grad (Grün-Blau): Hosmann Maximilian (DanielFischer) Foto: Daniel Fischer Drogendealer überführt Göggingen. Eine unangenehme Überraschung hat amvergangenen Mittwochnachmittag ein 25-Jähriger bei der Rückkehr in seine Gögginger Wohnung erlebt: Die Polizei erwartete ihn bereits und nahm ihn auch gleichfest. Die Beamtenhattenzuvor die Wohnung durchsucht. Dabei fanden sie Amphetamin und Göggingen. Eine neue Bleibe verschaffte die Polizei am Mittwochnachmittag einem 72-Jährigen. Die Beamten waren zu einem Café auf dem Areal der Hessingstiftung gerufen worden. In diesem befand sich der Rentner, der zum wiederholten Mal gegen ein bestehendes Ungebetener Gast Freiluft-Saison beginnt Frühlingsfest alserstes Volksfest in der Region Göggingen. Das Gögginger Frühlingsfest öffnet traditionell vom 4.bis 13. März als erstes Volksfest in der Region seine Tore. Und seit Jahren schon zeigt sich der Frühling, sobald dasGöggingerFrühlingsfestmit dem traditionellen Umzug vom Bauhof aus zum Sportplatz in der Pfarrer-Bogner-Straße beginnt. Um einen möglichst sicheren undgeordnetenVerkehrsablauf zu gewährleisten, hat das Tiefbauamt folgende Verkehrsbeschränkungen angeordnet: In der Pfarrer-Bogner-Straße wird von der Gabelsbergerstraße bis zur Apprichstraße nur Einbahnstraßenverkehr von Süden nach Norden zugelassen. Um einen ungehinderten Verkehrsfluss sowie eine Zufahrtsmöglichkeit für Rettungsdienste zu gewährleisten, wird das Halten und Parken inder Gabelsbergerstraße, Pfarrer-Bogner-Straße, Apprichstraße, der Zufahrtsstraße zur „BezirkssportanlageKarl Mögele“ und in der Anton-Bezler-Straße eingeschränkt. Im Umkreis des Festplatzes stehen inder Apprichstraße und der Anton-Bezler- Straße sowie im Friedhofweg nur begrenzte Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Es wird daher dringend empfohlen, nicht mit eigenen Fahrzeugen bis zumFestplatzzufahren. Wiein Haschisch im unteren dreistelligen Grammbereich sowie einen vierstelligen Geldbetrag und „einschlägiges Beweismaterial“. Der Dealer musste am Donnerstag dem Richter zur Klärung der Haftfrage gegenübertreten. Er muss sich wegen diverserVerstößegegen dasBetäubungsmittelgesetz verantworten. (pm) Hausverbot verstieß und die Gasträume nicht verlassen wollte. Bei der Kontrolle des polizeibekannten Seniors stellte sich heraus, dass gegen ihn Haftbefehl besteht. Der Mann wurde verhaftet und in den Arrest gebracht.(pm) Das Gögginger Frühlingsfest beginntamFreitag. Foto:Hornischer den Vorjahren werden auch heuer in der Pfarrer-Bogner- Straße Taxistandplätze eingerichtet. (ch) Spanisch sprechen. Jeden Freitag von 16.30 bis 17.30 Uhr wird imMehrGenerationenTreffpunkt Göggingen, Altes Gögginger Rathaus, Von-Cobres-Straße 1,die Spanische Konversation geübt. DerKursist für alle Generationen geeignet.Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Teilnahme kostenlos. Information und Kontakt beim MGT Göggingen, Telefon 0821/ 99 87 95 24, E-Mail: e.verdura@augsburg-asb.de. Allkampf. Die Allkampf-Jitsu-Abteilung des DJK-Göggingen bietet Grundkurse für Jugendliche und Erwachsene an: dienstags, donnerstags sowie freitags von 18.30 bis 20 Uhr und montags von 19bis 20.30 Uhr. Übungsstunden für Kinder sind dienstags von 17bis 18.30 Uhr. Informationen gibt es beiPeter Michalke unterpeter@allkampf-augsburg.de oder unterTelefon 0821/567 91 98. Vorlesen für Kinder. In der Stadtteilbücherei Göggingen, Von-Cobres-Straße1,wirdfür Kinder vonvierbis elf Jahren jeden Montag von15.30 bis 16.30Uhr (außer in den Ferien) vorgelesen. Wir veröffentlichen auch Ihre Termine. Bitte schreiben Sie eine Mail mit Ihren Veranstaltungen und Terminen an redaktion@stadtzeitung.de.(ch) „einsmehr“ Familienbrunch (0821)5071-130 AM KÖNIGSPLATZ Augsburg. Der Verein „einsmehr“, die Initiative Down Syndrom Augsburg und Umgebung,lädt für Sonntag, 6. März, von 10bis 14 Uhr, zum Familienbrunch in die Räume des Bunten Kreises in der Steglinstraße2ein. „Mit dieser Veranstaltung“,so die erste Vorsitzende des Vereins, Karin Lange, „wollen wir insbesondere „neue“ Familien ansprechenaberauch den Mitgliedern Zeit zumAustausch in entspannterUmgebungbieten.“ Eingeladen sich alle Personen mit Down Syndrom und ihre Familien. Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.einsmehr.org. Anmeldungen sind möglich bei Karin Lange unter Telefon 08233/79 40 79 oder per E-Mail an karin.lange@einsmehr.org. (oh) Redaktionsschluss immer freitags 12 Uhr Besuchen Sie unsere Ausstellung Donnerstags von 10–18 Uhr sowie nach Vereinbarung Zimmerdecken ·Beleuchtung · Zierleisten PLAMECO-Fachbetrieb Ziegler Messerschmittstr. 1,86435 Dasing –oder rufen Sie an: Tel. (08205) 96 28 88 Zur Sache: Frei und sicher leben in Deutschland Gegensteuern bei Terror(angst), Kriminalität und fremdenfeindlichen Straftaten Ulrike Bahr, MdB, lädt ein zur Diskussionsveranstaltung mit dem Publikum und verschiedenen Experten Mi., 9. März 2016, 18:30 Uhr Neue Stadtbücherei Augsburg, S-Forum, Ernst- Reuter Platz 1

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