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101 Augsburg - Süd 15.06.2016

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101 Augsburg - Süd 15.06.2016

Seite 20 Mittwoch,

Seite 20 Mittwoch, 15.Juni 2016 37 Jahre STADTZEITUNG AUGSBURG INFOTAGE Fr., 24.06.16 ab 14 Uhr und Sa., 25.06.16 ab 10 Uhr Wir bitten um telefonische Voranmeldung unter 08231-609922, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. ✃ Fr., 17.06.16 ab 14 Uhr und Sa., 18.06.16 ab 10 Uhr Wir informieren Sie ausführlich über die Therapiesohle Methode Derks Sanitätshaus ZIMMERMANN GUTSCHEIN über 15,00 Euro * *Zur Verrechnung bei einer 3D Haltungsanalyse. Ein Gutschein pro Kunde. Keine Barauszahlung möglich. Gültig bis 31.12.2016. Zimmermann Sanitätshaus Orthopädietechnik Inh.: Manuela Zimmermann Marktstraße 1·86343 Königsbrunn Tel. 08231/609922 ·www.ot-zimmermann.de 3D Haltungsanalyse ✃ Stern der Begegnung SOZIALES / Die Mehrgenerationentreffs feiernzehnjähriges Bestehen.Sie sind ein bundesweiteinzigartiges Modellprojekt.Probleme mit Finanzierung. Hans Blöchl OB Kurt Gribl wies auf die Besonderheiten in Augsburg hin, im Vordergrund das Orchester„die Bunten“. Foto: Hans Blöchl Augsburg. Begegnen, kennenlernen, sich gegenseitig unterstützen: Seit zehn Jahren gibt es den „Augsburger Stern“, das mittlerweile bundesweit anerkannte Modellprojekt der Mehrgenerationentreffs (MGT) in den Stadtteilen. Mit einer FestveranstaltungbegingenInitiatoren, Unterstützer und die Besucher der MGT nun das kleine Jubiläum. „So wie wir das wollten, war es nicht vorgesehen, wir mussten deshalb kreativ sein“, erzählten Gabriele Kühn und Sabine Noellke–Schaufler überdie Entstehung des „Augsburger Sterns“. Kühn war Mitarbeiterin des damaligen Sozialreferenten und Ideengebers Konrad Hummel, Noellke–Schaufler die Leiterin des Büros für bürgerschaftliches Engagement. Sie waren, zusammen mit vielen Anderen die Initiatoren des Augsburger Sonderweges und maßgeblich andessen Entstehung beteiligt. Entgegen der Absichten des von Bundesebene initiierten Projektes, in möglichst vielen Städten und Gemeinden ein Mehrgenerationenhaus als Begegnungsmöglichkeit der unterschiedlichen Generationen zu schaffen, ging Augsburg einen eigenen Weg. „Wir sind keine Extrigen, sondere Besondere. Das erleben wir in Augsburg öfters“, beschrieb schmunzelnd Oberbürgermeister Kurt Gribl die Entstehungsgeschichte. Mit einigen Tricks sei esgelungen, die Bundesebene als größten Financier davon zuüberzeugen, dass der Augsburger Weg, nicht ein Haus, sondern viele kleine Treffpunkte in den unterschiedlichen Stadtteilen zu finanzieren, zumindest erprobens- und damit auch unterstützenswert wäre. So entstand der „Augsburger Stern“, der von anfänglich fünf Einrichtungen heute auf elf MGT gewachsen ist. Heute gibt es die Treffpunkte in Lechhausen, der Firnhaberau,der Hammerschmiede, inHochzoll und in Haunstetten, auch in Kriegshaber und im Bärenkeller sind sie aktiv, imHochfeld und in Göggingen gibt es Stützpunkte, Angebote für die Generationen werden auch im Herrenbach organisiert. Für das Zentrum und die Koordination ist das Büro „Bürgerschaftliches Engagement“ in der Neuen Stadtbücherei zuständig. Der besondere Weg in Augsburg beinhaltet auch,dassVielfalt undUnterschiedlichkeit gewollt und gewünscht waren und sind. Die Träger der jeweiligen Treffpunkte in den Stadtteilen spiegeln auch dieVielfalt der Stadtgesellschaft wider. Die Arbeiterwohlfahrt hat dabei, „auch unter Einsatz eigener Mittel“, wie Geschäftsführer Eckhard Rasehorn betonte, genauso Verantwortung übernommen wie das Rote Kreuz, die Gemeinschaft „Pro Bärenkeller“, die Caritas und andere Verbände und Vereine.Und genauso vielfältig wie die Träger ist auch das Angebot der MGT. „Wir wollen keine Uniformität“, sagte OBGribl. Und sounterscheiden sich die einzelnen Treffpunkte durchaus inunterschiedlichen Ansätzenund Programmen. Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger wies auf die Bedeutungder Förderungdes Ehrenamtes hin, die ein Schwerpunkt der Tätigkeit der generationenübergreifenden Stützpunkte sind. Ungewöhnlich für das gesamte Projekt ist die Finanzierung. Bis heute beteiligt sich der Bund zu einem erheblichen Teil am Unterhalt der Mehrgenerationenhäuser, inAugsburg auf mehrere Standorte verteilt. Normalerweise handelt es sich dabei umeine Anschubfinanzierung, die später von den Städten quasi zuübernehmen ist. Hinsichtlich der Finanzsituation nicht nur der Stadt Augsburg appellierten mehrere Redner an dieanwesendeBundestagsabgeordnete der SPD, Ulrike Bahr, sich für eine Verlängerung der Co-Finanzierung durch den Bund auch über 2016 hinaus einzusetzen. Auf Seite der beteiligten Akteure in Augsburg wurde in mehreren Gesprächsrunden klar, welche Bedeutung die Treffpunkte mittlerweile für die Stadt haben. AWO–Vertreter Rasehorn betonte das außerordentliche Engagement der MGT–Verantwortlichen, „die mit 450-Euro-Verträgen unterbezahlt, aber trotzdem hoch motiviert sind“. Stadtteilmütter aus dem MGT–Hochfeld beschrieben die Bedeutung ihrer Möglichkeiten durch den Treff. Dort treffen sich jede Wochebis zu 30 Mütter unterschiedlichsterHerkunft gemeinsam mitihren Kindern und unterstützen sich gegenseitig. Beeindruckend war auch die musikalische Begleitung der Feier durch das inklusive Orchester „die Bunten“, geleitet von Angela Jekic und angesiedelt beim MGTHochfeld. Allein die Freude und durchaus auch Professionalität des Zusammenwirkens behinderter und nichtbehinderter Menschen in diesem vorbildlichen Projekt verdeutlichte, wie wichtig der Ansatz der Mehrgenerationentreffs ist. VorläufigeVersöhnung STREIT / Gersthofer Ex-Bürgermeister Schantin klagt über „politischeHetzkampagne“. Ex-Parteifreund Deffner findet, SchantinsHandelnhabe nicht nurein „Gschmäckle“,sondern stinkezum Himmel. Gersthofen. Es ist schon ein bisschen kurios, um was in Gersthofen derzeit gestritten wird: Im Kern geht es darum, dass der ehemalige Bürgermeister Jürgen Schantin 2012 aufVorauszahlungdes Straßenausbaubeitragsdurch ein Großunternehmen verzichtet hatte. Nun ist klar, dass Schantin offenbar nichts falsch gemacht hat. Daserklärte zumindestdas amtierende Gersthofer Stadtoberhaupt Michael Wörle. Zum Schluss der jüngsten Stadtratssitzung in der Nachbarstadt teilte erdas Prüfungsergebnis mit: Jürgen Schantin habe in seiner damaligen Funktion als erster Bürgermeisterkorrekt gehandelt. Ganz anders sieht das Alt- BürgermeisterSiegfriedDeffner (CSU). Er hieltineinem offenen Brief mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg: Die Nichterhebung vonBeiträgen während der Amtszeit vonBürgermeister JürgenSchantin durchdie Stadt Gersthofen habe nicht nur ein „Gschmäckle“, sondern stinke vielmehr zum Himmel. Für Deffner, der 24 Jahre lang die Geschicke derStadt Gersthofen geleitet hatte, sei die Sache juristisch klar: „Das Verbot von Ex-Bürgermeister Schantin gegenüber der Sachbearbeiterin, in vorliegendem Fall keine Beiträge zu erheben, ist keine Stundung, sondern ein Verzicht, der aus meiner Sicht unzweifelhaft den Tatbestand der Untreue erfüllt.“Weitere Spekulationen seien möglich, wenn man wisse, dass der betroffene Großunternehmer zu den größten Förderern von Schantin in Dreijähriger verliertFuß Schrecklicher Unfall mitRasenmäher in Westendorf dessen Wahlkampf 2014 gehörte, soDeffner.Der Angegriffene wehrte sich gegen Deffners Äußerungen vehement. Er sehe sich einer Hetzkampagne ausgesetzt, so der jetzige W.I.R.- Stadtrat Schantin. „Der Schmähbrief meines Amtsvorgängers gegen mich, macht mich fassungslos“, gestand er. Die „Causa Schantin“ hatten der amtierende Bürgermeister Wörle und einzelne Stadtratsmitglieder in einer Sitzung des Finanzausschusses losgetreten. Sie erhoben dort gegen Schantin den Vorwurf einer strafbaren Haushaltsuntreue. Mittlerweile liegen juristische Stellungnahmendes Rechtsanwalts der StadtGersthofen, Cornelius Thoma, des Anwalts vonJürgen Schantin und der Kommunalaufsicht imLandratsamt Augsburg vor. Alle diese Stellungnahmen gehen davonaus, dass Schantin bei seiner Entscheidung, keine Vorausleistungen auf naturschutzfachliche Ausgleichs- undErsatzmaßnahmen und Erschließungsmaßnahmen zu verlangen, rechtmäßig gehandelt habe. Schantin erklärte vor der jüngsten Stadtratssitzung, vorerst auf weitere rechtliche Schritte gegen Rathauschef Wörle zuverzichten: „Ich gehe davon aus, dass der Bürgermeister vor den Vorwürfen in der öffentlichen Sitzung und gegenüber der Presse schlecht informiert worden ist und dies richtigstellt.“ Das tat Wörle dann auch. Ob Schantin die Vorleistung vondem Unternehmer einforderte, sei inseinem Ermessengelegen, räumte Wörle ein. (spr) Augsburg-Land. Beieinem tragischen Unfall in Westendorf ist einem dreijährigen Jungen der rechte Fuß abgetrennt worden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach München gebracht. Der 44-jährige Vater des Buben war am vergangenen Freitag mit Mäharbeiten im Garten beschäftigt. Diese führte ermit einem Aufsitzrasenmäher durch. Als er rückwärts fuhr, übersah er seinen Sohn, der sich plötzlich hinter dem Rasenmäher befand. Der Junge stürzte und geriet mit den Beinen ins Mähwerk. Durch das rotierende Messer wurde dem Buben der rechte Fuß abgetrennt. Glücklicherweise riss durch den plötzlichen Widerstand der Keilriemen und das Messer kamzum Stillstand. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Dreijährige in die Haunersche Kinderklinik nach München geflogen. Es bestand keine Lebensgefahr. (pm) Beratung über finanzielle Hilfen Augsburg. Eine kostenlose Beratung zu Fragen der Hilfe zur Pflege und der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen findet am Mittwoch, 22. Juni, von 9 bis 12 Uhr im Bezirk Schwaben, Prinzregentenstraße 9, zweites Obergeschoss, Zimmer F203 (nicht barrierefrei) statt. Eine Terminabsprache ist möglich unter Telefon 0821/ 31 01-216 oder per E-Mail an buergerberatung@bezirk-schwa ben.de.(oh) Playmate aus der Region. ZweifelhafteBerühmtheit erlangte die Kühbacherin Saskia Atzerodt mit ihren Auftritten in der Trash-TV-Soap Bachelor. Die 24-Jährige nutzte den TV-Rummel zu ihrem Vorteil. Mittlerweile ist sie mit Ex-Friseur, Fotomodel und Schlagersänger Nico Schwanz zusammen und nach Thüringen gezogen. Bis es soweit war, tingelte sie –erst allein, schon bald mit Schwanz –durch Talkshows und durchs Frühstücksfernsehen. Vor kurzem war sie in einem Einspieler von Stern TV als abgezockte Kundin einer Kleidertausch-Plattform zu sehen.Und jetztist sieals Playmate des Monats Juli hüllenlos im„Playboy“ abgelichtet. Da kann der nächste Schrittdochnur dasDschungelcampsein... Foto:Simon Bolzfür Playboy Juli 2016 Redaktionsschluss: Freitags12Uhr

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