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101 Augsburg - Süd 17.02.2016

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Seite 8 Mittwoch, 17.Februar 2016 37 Jahre STADTZEITUNG Gesunde Zähne – schönes Lächeln © guniita, stockbroker, olegdudko / 123rf.de Entscheidung für die Zukunft ZAHNERSATZ / Oftstellt sichfür Patienten die Frage: Brücke oder Implantat? Es gibt verschiedene Verfahren bei einem Zahnersatz, der beiZahnverlust einen oder mehrere Zähneoptischgut ersetzt. ZAHNARZTPRAXIS Sprechzeiten: Mo. 8–12 +14–18 Uhr Di. 8–12 +15–18 Uhr Mi. 8–12 Uhr Do. 8–12 +14–18 Uhr Fr. 8–12 Uhr Neudeker Straße 16 86199 Augsburg Telefon (0821) 91476 Telefax (0821) 992366 info@praxisdrgeiger.com Implantate sind stabile Metallstifte, die mit der Zeit fest im Kiefer einwachsen. Sie können nach einem Zahnverlustdie Position der Zahnwurzel einnehmen.Die künstlicheKrone wird bei Fehlen eines einzelnen Zahns auf das Implantat gesetzt. Sie können aber auch zur Befestigung von Brücken oder Teilprothesen dienen. Bei der Frage „Brücke oder Implantat?“ geht es vor allem darum, wie sicher der Zahnersatz befestigt wird und welche Folgen das langfristig für die Zahngesundheithat. Eine nachhaltige Lösung Es gibt verschiedene Verfahren bei einem Zahnersatz, der bei Zahnverlust einen oder mehrere Zähne optisch gut ersetzt. Jedoch besitzt das Implantat einige besondere Vorteile wiebeispielsweise, dass es an der Stelle der entfernten Zahnwurzel fest einwächst. Auf lange Sicht fördert das die Erhaltung und den Aufbau der Knochensubstanz. Sowird einem Knochenrückgang, wie er bei anderen Verfahren des Zahnersatzes häufigvorkommt, wirksamvorgebeugt. AuflangeSicht entscheidend Auch wenn Brücke oder Implantat bei entsprechend gearbeitetem Zahnersatz gleichermaßen eine Zahnlücke füllen können: Für die Zahngesundheit ist die Frage, ob mit Implantat oder Brücke gearbeitet wird, auf lange Sicht oft entscheidend.Denn per Implantat lässt sich Zahnersatz sicherer verankern. So kann sich Plaque unter den Kronenrändern weniger leicht ansammeln, Karies wird dadurch vermieden und auch anderen Erkrankungen wird vorgebeugt. Dr. Erfried Safran M. Sc. Implantologie Telefon: 08 21-99 29 88 Telefax: 08 21-90 89 264 Mailadresse: safran-erfried@t-online.de PRAXIS DR. GEIGER Allgemeine Zahnheilkunde, Parodontologie und Implantologie DR.ANDREAS GEIGER Man sollte sich vorher umfassend darüber beraten lassen, was der beste Zahnersatz ist. Foto:djd/DFVDeutsche Familienversicherung/YakobchukOlena –Fotolia DR. MED. DENT /Univ. Belgrad MIODRAG DJORDJEVIC Gegenüber Klebe- oder Teilprothesen haben Implantate noch einen weiterenVorteil: Sie unterbinden Zahnfleischprobleme und Kieferschrumpfung normalerweise sehr gut. Bei Brücken ist zu unterscheiden, ob sie mittels Implantat oder aufandereWeiseimGebissbefestigt werden. Es bietet normalerweise zahlreiche Vorteile, wenn ein Implantat zur Verankerung gewählt wird. Andere Verfahren sind auf den ersten Blick kostengünstiger, dabei kann es allerdings häufiger zu Einschränkungen der Zahngesundheitkommen, was manchmal hohe Folgekosten nach sich zieht. Brücke oder Implantat? •Brücken oder anderer Zahnersatz lassen sich per Implantat amsichersten befestigen •Implantate ermöglichen langfristig eine bessere Erhaltungdes Zahnapparats •Bei Abwägung zwischen Brücke oder Implantat rechnen sich Implantatelangfristig, weil Folgebehandlungen vorgebeugt wird.(pm/sos) Zahnarzt Leitershofer Str. 20·86157 Augsburg Tel. +49-821-527824 ·Fax +49-821-22939703 miodj@gmx.de ·www.drdjordjevic.de Schneeweiße Zähne! Professionelle Zahnreinigung Prophylaxe Bleaching Lassen Sie sich beraten! Wir sind ger gr erne für Sie da Zusatz rechtzeitig abschließen VERSICHERUNG/Für höherwertigen Zahnersatz zahlen Kassenpatienten kräftig drauf. Gut erhaltene Zähne sind für die Gesundheit und das Wohlbefinden von großer Bedeutung. Wie wichtig hierbei eine gute Vorsorge und Absicherung der mit einem Zahnarztbesuch meist einhergehenden hohen Kosten sind, machte jüngsteine GfK-Studie deutlich: Danach hat jeder achte Deutsche eine Zahnlücke –und dasnicht,weil er sie schön findet, sondern weil sich viele Zahnersatz nicht leistenkönnen. Das Ergebnis dürfte bei vielen die Frage aufwerfen, wie es eigentlich um die eigeneZahnvorsorge bestellt ist –und welche Kosten auf einen zukommen, wenn umfangreiche zahnärztliche Maßnahmen anstehen. Die Antwort wird für Ernüchterung sorgen. Denn nach den Gesundheitsreformen bleiben die gesetzlich Versicherten gerade beihöherwertigenZahnersatzleistungen auf hohen Eigenbeteiligungen sitzen. Dabei sind einige Tausend Euro Eigenbeteiligung keine Seltenheit. Wer sich vor solchen Risiken schützen will, sollte eine private Zahnzusatzversicherung abschließen. Die Stiftung Warentest rät, dies „ambesten mit etwa Mitte 30, Anfang 40“ zu tun, bevor statistisch gesehen ab dann Zahnersatz häufiger nötig wird. Für Kinder geben die Verbraucherschützer die Devise aus: je jünger, desto besser, ambesten sollte man die Versicherung ab einem Alter vonvierJahren abschließen. „Grundsätzlich kann sich der Verbraucher für einen Rundumschutz, aber auch für die AbsicherungspeziellerRisiken entscheiden“, erklären Experten. Hohe Erstattung „Bei Kindern kommt esganz besonders auf hohe Erstattungenfür kieferorthopädische Behandlungen, Zahnprophylaxe und Füllungen an. Bei Erwachsenen geht es hier eher um Brücken, Kronen, Inlays und Implantate.“ Wichtigsei, dass derTarif verbleibende Restkosten fürZahnersatz möglichstzu100 Prozent übernehme, denn hierfür fielen im Durchschnitt die höchsten Kosten an. Der Tarif sollte auch hohe Leistungen für Zahnbehandlungen und umfassende Prophylaxemaßnahmen beinhalten, idealerweise auch für kieferorthopädische Behandlungen. „Hinzu kommen sollte, dass Leistungen vomerstenTag an gezahlt werden.“(djd) Sympathisch mit strahlend weißen Zähnen Langjährige Erfahrung in ästhetischer Zahnheilkunde Kaffee, Tee, Rotwein, Zigaretten und auch die natürliche Alterung lassen die Zähne im Laufe des Lebens nachdunkeln. Ein Bleichverfahren namens „Zoom“, das in der Zahnarztpraxis Fischer in Kaufering erfolgreich praktiziert wird, verhilft wieder zu weißeren Zähnen. Bereits eine Behandlung führt zum Erfolg. Nach einervorherigen professionellen Zahnreinigung werden Zahnfleisch und Lippen sorgfältig abgedeckt und die Zähne dann mit einem Aufhellungsgel gebleicht. Anschließend wirkt 15 Minuten ultraviolettes Licht auf die Zähne ein. Dieser Vorgang wiederholt sich insgesamt viermal. Der Effekt ist nicht nur sofort deutlich sichtbar, sondern bleibt auch lange Zeit bestehen. Im Anschluss an den Bleichvorgang darf der Patient lediglich 48 Stunden lang nichts zu sich nehmen, wasdie Zähne verfärbt. Diese Aufhellung ist bis auf wenige Ausnahmen im Prinzip für jeden geeignet. Weitere Informationen gibt es in der Zahnarztpraxis. Zahnarztpraxis JankoFischer Dr.-Gerbl-Straße 20, Kaufering,08191 /966540 www.zahnarzt-janko-fischer.de Laser -Implantate -Cerec-Keramik-Inlays -Ästhetische Zahnerhaltung- Wurzelbehandlung -Zahnaufhellung -3D-Röntgen Feste Zähne an einem Tag Zahnarztpraxis Robert Bartl Lindauer Straße 6 86399 Bobingen Telefon 082 34 .3393 Email praxis@bartl.dental Internet www.bartl.dental Sprechzeiten Termine nach Vereinbarung Mo,Di, Do 9–12 und 15 –18Uhr Mi und Fr 9–13 Uhr

37 Jahre STADTZEITUNG Mittwoch, 17.Februar 2016 Seite 9 AUGSBURG Mehr Chancenfür die Jugend SOZIALES / Die Jugendberufsagentursolljungen Menschen helfen, einenAusbildungsplatzzufinden. Derzeit sind mehrals 800 Augsburger unter 25 ohne festenJob. Sie haben die Jugendberufsagentur auf den Weggebracht (von links): Jugendamtsleiterin Sabine Nölke-Schaufler, Jobcenter-Geschäftsführer Eckart Wieja, Arbeitsagentur-ChefReinholdDemelund Sozialreferent Stefan Kiefer. Foto: Agentur für ArbeitAugsburg Markus Höck Augsburg. Eine Berufsausbildung ist und bleibt der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit. Davon ist nicht nur Arbeitsagentur-Chef Reinhold Demel überzeugt. Eine vor Kurzem ins Leben gerufene Jugendberufsagentur soll mehr jungenMenschen zu einer Ausbildungsstelle verhelfen. Die Bedingungen auf dem Ausbildungsmarkt scheinen ideal. Auf 100 potenzielle Bewerber kommen 116 Ausbildungsstellen. Wer nur diese Zahlen betrachtet, der kann sich nicht erklären, warum in Augsburg trotzdem 805 Jugendliche unter 25Jahren ohne Arbeit sind und davon485 garkeinen Berufsabschluss haben. Letzters trifft auch auf fast die Hälfte aller Jugendlichen zu,die sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind –7286 der insgesamt 17 063 sind es genau (Stand März2015). Eine mögliche Antwort bietet der genaue Blick auf die angebotenen Ausbildungsplätze. Diese konzentrieren sich nämlichineinigenBereichen. So ist dasVerhältnis für dieGastronomie1zu 3,5. Ähnlichsieht es in der Lebensmittelherstellung aus, 1zu3,1. Doch eben diese Branchen schrecken viele ab mit ungünstigen Arbeitszeiten bei gleichzeitig extrem hohen Anforderungen anden Auszubildenden. Koch, Kellner oder Bäckermöchteebennicht jeder werden. Doch als alleinige Erklärung reicht das nicht. Einige Jugendliche verpassen schlicht den Einstieg indie Berufswelt. Und hier kann die Jugendberufsagenturambestenhelfen. Angebotefür ausbildungswillige gibt es in Augsburg zwar genügend, doch stehen sie meist allein, ihnen fehlt die Vernetzung. Mit der Jugendberufsagentur soll sich das nun ändern. „Wir können hiergemeinsamviel bewegen, die Chancen dafür wollen wir nutzen“, sagt Eckart Wieja, Geschäftsführer Jobcenter Augsburg Stadt. Durch eine bessere Vernetzung der einzelnen Einrichtungen, die Hilfebedürftige aus verschiedenen Perspektiven betreuen, sollen junge Menschen noch besser bei der Berufsfindung und auf dem Weginden Arbeitsmarkt unterstützt werden. „Wir arbeiten natürlichbereits seit vielen Jahren zusammen. Nunwollen wir diese Kooperation noch besser strukturieren und beispielsweisesystematischerfassen, welcheunterschiedlichen Unterstützungsangebote jeder hat, um dieHilfen besser untereinander abzustimmen. Denn keinersoll ,verloren gehen’ im Hilfesystem und dafür wollen wir ein gebündeltes Angebot schaffen“, bekräftigt Reinhold Demel. Auch wenn Augsburg die erste Stadt in Schwaben ist mit einer Jugendberufsagentur, neu istdie Idee nicht.Hamburg hatte darin die Vorreiterrolle. Seit 2012 werden dort Jugendliche an der Schnittstelle zwischen Schule und Berufsleben an der Hand genommen und sicher hinüber geführt. Das Modell hat sich mittlerweile durchgesetzt und zahlreiche Nachahmer gefunden – wie nun in Augsburg. Neben dem Jobcenter und der Arbeitsagenturbeteiligt sich auch das Amt für Kinder, Jugendliche und Familie. „Wir schaffen keine neue Institution“, betont Stefan Kiefer, Bürgermeister und Sozialreferent der Stadt Augsburg. „Vielmehr erleichtern wir den persönlichen Kontakt zwischen dem Kunden und den beteiligten Stellen, so dass notwendige Maßnahmen eng abgestimmt werden können.“ Ob sich letztlich mit dem Schulterschluss der drei Partnereinrichtungen auch die Situation der Jugendlichen in Augsburg verbessern lässt, bleibt abzuwarten. Die kommenden Arbeitsmarktberichte werden es zeigen. Preis fürKolpingjugend Projekt „#MUTiviert engagiert“ wirdausgezeichnet Augsburg. Im Zuge der Jugendwerkwoche des Bischöflichen Jugendamtesder DiözeseAugsburg und desBundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Augsburg wurde vor Kurzem der Bischof- Simpert-Preis verliehen. Der Kolpingjugend Diözesanverband Augsburg wurde für sein Projekt „#MUTiviert engagiert“ ausgezeichnet. Weihbischof Florian Wörner überreichteden Siegern den Preis imHaus St. Ulrich. Die ehrenamtliche Leitung der Kolpingjugend im Diözesanverband Augsburg rief die Aktion “#MUTiviert engagiert“ vergangenes Jahr ins Leben. Angelehnt an die „Ice Bucket Challenge“ sollte mit der „MUTmach-Box“ das Zitat des „Zauber der Farbe“ Augsburg. Eine neue Ausstellung des Kulturkreises Haunstetten im Klinikum-Süd (Haunstetten, Sauerbruchstraße) gibt es seit Montag zu sehen. Regine Pabststellt ihreBilder unter dem Motto „Zauber der Farbe“ bis Samstag, 30. April, aus. DerEintrittist zu den Besuchszeiten des Klinikums- Süd möglich.(pm) Verbandsgründers Adolph Kolping „Wer Mut zeigt, macht Mut“ mitLeben gefülltwerden. Die Box hielt für eine Ortsgruppe eine Aufgabe bereit. Diese Aufgabe musste gelöst und dokumentiert werden. Im Anschlussdaran wurde dieBox miteinem neuen Auftrag an die nächste Ortsgruppe geschickt. Die Aufgaben regten dazu an, „aus der eigenen Komfortzone herauszutreten und Dingen mutig entgegen zu treten“, so das Bistum. Die verschiedenen Gruppen besuchten zum Beispiel ein Seniorenwohnheim und ein Krankenhaus, führten eine Säuberungsaktion auf Parkplätzen und Straßen durch und brachten jungen Menschen denGlaubenimRahmen einer Wallfahrtnäher.(pm) Gegen Vergessen –Für Demokratie Augsburg. Eine Lesung mit Andrea von Treuenfeld aus dem Buch „Zurück indas Land, das uns töten wollte. Jüdische Remigranten erzählen ihr Leben“ findet am Donnerstag, 18. Februar, um 19 Uhr bei Bücher Pustet, statt. 16jüdische Frauen, die aus Deutschland flohen und wieder zurückkehrten, erzählen in diesem Buch ihrepersönlicheGeschichte. (oh) Beratung über finanzielle Hilfen Augsburg. Eine kostenlose Beratung zu Fragen der Hilfe zur Pflege und der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen findet am Mittwoch, 24. Februar, von 9bis 12 Uhr imBezirk Schwaben, Prinzregentenstraße Regine Pabst zeigt in Haunstetten farbenprächtigeBilder. Foto: pm 9, zweites Obergeschoss, Zimmer F203 (nicht barrierefrei), statt. Eine Terminabsprache ist möglich unter Telefon 0821/ 31 01-216 oder per E-Mail an buergerberatungs@bezirkschwaben.de.(oh) § § § Ratgeber Recht § § Kontaktverbot: Vaterentscheidet allein URTEIL/ Leben Elterngetrennt, teilen sie sich häufig dasSorgerecht für die Kinder,das führtimAlltag oftzuReibereien. Der Vater darf entscheiden, mit wem seine Kinder Kontakt haben dürfen und mit wemnicht. Foto:djd/DEVK Das geteilteSorgerechthat viele positive Seiten, führt imAlltag aber auch zu Reibereien –und zu derFrage:Welcher Elternteil darf was entscheiden? Grundlage für diese Problematik ist die sogenannte „Alleinentscheidungsbefugnis des betreuenden Elternteils in Angelegenheiten des täglichen Lebens“. Die Frage ist jedoch, was als Angelegenheit des täglichen Lebens gilt. Indem Fall, über den die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV)berichtet, teilten sich die Eltern das Sorgerecht für die Tochter. Für die Zeit, inder der Vater Umgang mit demMädchen hat, wollteer denKontakteiner Nachbarinzu seinem Kind unterbinden. Dafür stellte ereinen Antrag bei Gericht. Der Antrag hatte zunächst keinen Erfolg. DenRichtern zufolgekönne der Vaterein Rechtsanwältin solches Kontaktverbot nur gemeinsam mit der Mutter aussprechen und durchsetzen. Es handele sich umeine grundsätzliche Regelungfür dasKind, für die eine Vertretungsberechtigung nur beider Eltern gemeinsam bestehe. Das sah das Brandenburgische Oberlandesgericht anders. Der Vater sei inden Zeiten seines persönlichen Umgangs mit seiner Tochterallein berechtigt, den Umgang beziehungsweise Art und Umfang der Kontaktpflege des Kindes zu regeln. Konkret gehe es hier ausschließlich um die Frage, ober im Rahmen seines Umgangsrechts diepersönlichen Kontakte der Nachbarin zu seiner Tochterdulden müsse oder verbietenkönne.Das seikeine Angelegenheit von grundsätzlicher Bedeutung. Gemeinsam entscheiden müssten sorgeberechtigteElternnur Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung fürdas Kind.Das seien Situationen, die nicht häufig vorkommen und auch deshalb in aller Regel erhebliche Auswirkungenauf dieEntwicklungdes Kindes haben könnten. Dazu gehörten etwa die Bestimmung des Lebensmittelpunktes, die Wahl derSchule,die Durchführung von medizinischen Eingriffen oder die religiöse Erziehung. Bei der Entscheidung über flüchtige Kontakte inbegrenztem Umfang ohne ein familiäres oder auch nur lose freundschaftliches Näheverhältnis handele es sich um eine untergeordnete Regelung. Sie sei etwa vergleichbar mit der Frage, wann das Kind zu Bett gehen müsseoderwie oftesfernsehen dürfe. Dies könne der jeweils betreuende Elternteil im Rahmen der tatsächlichen Alltagssorgealleinbestimmen. Brandenburgisches Oberlandesgericht am 13. Januar 2015 (AZ: 9UF24/14) .(red/dpa) JUTTA FAHRENSCHON-PICHLER Diplom-Betriebswirtin Baurecht ◆ Mietrecht Gesellschaftsrecht ◆ Arbeitsrecht ◆ Familienrecht Schertlinstraße 13 ·86159 Augsburg Tel.: (0821) 595019 ·Fax: 5896297 www.fahrenschon-pichler.de Parkplätze im Hof Tätigkeitsschwerpunkte: • Familienrecht Scheidung, Unterhalt, u.a. • Arbeitsrecht Kündigung, Abfindung, u.a. Gratzmüllerstraße 3 86150 Augsburg Telefon: 08215895305 Internet: www.kanzlei-karinpaul.de

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