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101 Augsburg - Süd 17.08.2016

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101 Augsburg - Süd 17.08.2016

Seite 2 Mittwoch, 17.

Seite 2 Mittwoch, 17. August 2016 37 Jahre STADTZEITUNG DIE SEITE 2 Kita-Mangel: Neuer Bau ... SOZIALES / Fortsetzung von Seite 1 ...ekita. net,der einst auch die St.-Anna-Tagesstätte betrieb, schwirren schon länger durch dieStadtviertel. „Nun soll also eine Kita mit fünf Gruppen in derSchwimmschulstraße entstehen“, fasst Treiß zusammen. St. Johannes alleine habe bereits jetzt vier Gruppen. „Die neue Kita ist schon, bevor sie überhaupt genehmigt ist, überihreKapazitäten hinaus.“ Verärgert ist Treiß zudem über das Verhalten der Stadtspitze: „Unmissverständlich“sei der Elterninitiativeklar gemachtworden, dass die Pressearbeit ausschließlichüberdie Stadt erfolgen zu habe.„Ichlasse mir doch den Mund nicht verbieten“,sagtTreiß dazu. DieStadtregierung indes hält sich in der Kommunikation mit den Medien vornehm zurück. Oberbürgermeister Gribl lässt auf Nachfrage über seine Pressestelle mitteilen: Allen beteiligten Referaten sei im Sinne der Kinder und Eltern an einem Gelingendes Projektesgelegen. „Deshalb möchten wir zunächst denFerienausschussdes Stadtrates am 18. August mit dem Vorschlag der Verwaltung befassen, um anschließend in eine umfassende und transparente Information der Öffentlichkeit zu genauer Örtlichkeit, geplanter Trägerschaft und Finanzierungzugehen.“ Auf die Sitzung des Ferienausschusses ist dieElterninitiative nun gespannt. Verena Hörmann versucht es mit „vorsichtigemOptimismus“. Ein Neubau an der Schwimmschulstraßesei „besser als nichts“ und könnte zumindest ein Ansatz sein. Einer, der dringend nötig ist: Alleine inder Innenstadt sind inzwischen 90 Kinder ohne Betreuungsplatz gemeldet. Glutrotes Augsburg. Dramatisches Lichtüber der Silhouette der Stadt: VomFriedberger Berg auswirkenSonnenuntergänge über Augsburg besondersspektakulär,wenndie SonneimRückender Fuggerstadtverschwindet. Foto: DavidLibossek Facebook-Krieg ums Theater Im vergangenen Sommer machten die Eltern ihrem Ärger auf einer Ortsbegehung mit Sozialreferent Stefan KieferLuft. Nunmöchtedie Stadt endlich eine Lösung präsentieren. Foto: Janina Funk Drhoim oder am Teutonengrill? WORTSCHÄTZLE / Urlaub zuhauseist für den Schwabenbei diesem Wetter nicht so toll. Stefan Gruber „Wer schaffd wia a Hund, der derf au veschbra“, wer kräftig arbeitet, der darf auch Brotzeit machen. „A schwaaza Wuschd, a Schdig Stingrkäs, der scho laufd, ond an Ranga Brod“, ein Stück Schwarzwurst, einen stinkigen Käsewie Romadur oder Limburger, der schondavon läuft, ein Stück Brot und die Welt ist schon fast wieder in Ordnung. Dabei kommt mir so in den Sinn, wo denn die Wortschätzle-Leser wohl so in den Urlaub hinfahren? „Ham dia schbarsame Schwoba gnua gschbart?“ Haben die sparsamen Schwaben genug gespart? Reichtdas „Michele“, dasbei SeitegeschaffteGeld, um ins Ausland zu fahren? Reichtes bis an den Teutonengrill, bis ins Allgäu oder ansSchwäbische Meer? Manche sind sicher glücklich, wenn sie ungestört in ihrem Garten liegendürfen, wenn sieauf die hoffentlich bald reifen, frühen Früchte für den ersten „Zwetschgadatschi“, Blechkuchen mit Zwetschgen belegt, hoffen. Also das Wort „Zwetschgadatschi“ ins Hochdeutsche zu übertragen, ist ja schonfastschwäbischeBlasphemie! Na wo fährt dr Schwob hin in diesem Sommer, der dieser Tage schon gefühlt zum Herbst wird, und lässt alle Viere gerade sein? Lassen Sie’s mich wissen, für welches Ziel Sie ihr „Kefferle“, Köfferchen, und’s „Däschle“, das Täschchen, packen. Ja ich weiß, esgibt immer ein paar Schwaben, die es auch im Urlaub nicht sein lassen können: „Dia wualad ond schaffed weidr am Heisle odremGarda ond kenned da Herrgod koin guadaManed seilossa“. STREIT / StattArgumentetauschen Sanierungskritiker und -befürworter Beleidigungen im sozialen Netzwerk aus. Dieselbst auferlegte Sachlichkeit ist auf beiden Seiten nochimmer nichteingekehrt. Markus Höck Augsburg. „Abgehobene Kulturdiktatur“, „SturmAbteilung Fähnlein Votteler“, „dahergelaufene Internetmaulhelden“ – die Diskussion um die Theatersanierung zwischen Gegnern und Befürwortern wird härter geführt, als jezuvor. Insbesondere inden sozialen Netzwerken schenken sich die Kontrahentennichts. Die Gruppe „Theater Modern“ hattejüngstineiner Pressekonferenz moniert, dass die Gegner der Theatersanierung insbesondere auf Facebook immer wieder unter die Gürtellinie zielten in ihrenKommentaren und Veröffentlichungen. Insbesondere die Bezeichnung „Theater-SA“ eines Facebook- Nutzers für die Mitarbeiter des Theaters war der Gruppe „Theater Modern“, zuder auch Ensemblemitglieder gehören, saueraufgestoßen. DerKontrollbesuchbei Facebook zeigt schnell, dass dies kein einmaliger Ausrutscher war.Ganz ungeniertwerden die Befürworter der Sanierung vom selben Nutzer als „SturmAbteilung Fähnlein Votteler“ abgekanzelt. An andererStelle stilisiertder Sanierungsgegner die Diskussion gar zum Klassenkampf: „Klar die Analphabeten oder schlechtdeutsch schreibenden Arbeiter oder Migranten sollen für die intellektuellenHochkulturender Stadt und des Kreises das Theater finanzieren. Rückfall in Zeiten des Plebs und Patrizier? Gut, dann sollte teeren und federn auch wieder modern werden.“ Den Vergleich eingeführt in dieDiskussion hat die „Initiative Kulturelle Stadtentwicklung Augsburg“ (IKSA) selbst, aufderen Facebook-Seite sich das Drama abspielt. Eine Pressemitteilungüberschrieben sie mit der unmissverständlichen Anspielung „Bürger hört und seht die Signale“. Umgekehrt sind auch die Sanierungsbefürworter nicht zimperlich inihrer Wortwahl. Auf der Seite „Thejater Augsburg – Sanierung jetzt“ lässt ein Ensemblemitglied seiner Wut auf die Gegenseite freien Lauf und schimpft aufdie „dahergelaufenen Maulhelden“. Es wäre zu überprüfen, „wer von den vielen Wichtigtuern imNetz die Eier(stöcke) hätte, auf offenem Podium das große Schandmaul aufzureißen“. Ananderer Stelle macht der Schauspieler den Sanierungskritikern gar ein unschönes Angebot: „Die ,IKSA’ kann michmal!!!“ Diese und weitere Kommentare sowie die Antworten darauf sind ein deutlicher Beweis dafür,dassdie Theatersanierung einen tiefen Spalt in die Augsburger Kulturlandschaft gerissen hat. Die einstige Verbindung, nämlich die Liebe Hingabe Kunst und zu und Kultur, scheint nun die beiden Lagerzutrennen. Bereits zu Beginn der Auseinandersetzung, als sich 53 Augsburger in einem Offenen Brief gegen die Sanierung wandten, wurden nicht nur Argumente gewechselt. Doch der anfängliche Ruf und die Bitte nach einer Rückkehr zur Sachlichkeit verhallten ungehört. Christian Müller von der Gruppe „Theater Modern“ hat jüngst sein tiefes Bedauern darüber ausgedrückt, dass die Kulturlandschaft aktuell so zerrissen sei. Eine Besserung ist nicht absehbar und ein Bürgerentscheid, egal wie erausgeht, würde diese Zerrissenheit vermutlich dauerhaft zementieren. Auf der Facebook-Seite der Sanierungsgegner geht es nichtimmer zimperlich zu. Foto:Markus Höck Kommentar VonMarkus Höck Niveau ist keine Creme Es istnicht zu fassen:Man sollte meinen, dass jeder, der sich an einer Debatte zur Theatersanierung beteiligt, über einMindestmaß anAnstand, Bildung und kulturellem Interesse verfügt. Dochdie Kommentare aufFacebook und die damit korrespondierenden Blogeinträge im Internet lassen alldas vermissen. Der Griff in die Nazi-Vergleiche-Kiste verbietet sich immer. Und die Frage nach Sinn oder Unsinn einer Theatersanierung auf den Arm-gegen-Reich-Streit umzumünzen, ist einfach unangebracht, doch espasst ins Schema: Gefühle statt Fakten, lieber einen bissigen Kommentar, statt sich inhaltlich mit Argumenten auseinandersetzen. Und bei allem Verständnis für den Unmut der Ensemblemitglieder, mit gleichen Mitteln zurückzuschlagen bringt vielleicht mehr „Gefällt mir“-Klicks –für die Debatte um die Theaterzukunft wären sachliche Einträge aber deutlich fruchtbarer, etwa um neutraleBeobachter schlicht zuinformieren. Gleich zu Beginn der Auseinandersetzung hatten beide Seiten mehr Sachlichkeit gefordert. Es wird endlich Zeit, dass sich alle daranhalten. IMPRESSUM StadtZeitung Werbeverlag und Reisebüro GmbH &Co. KG Konrad-Adenauer-Allee 11 ·86150 Augsburg Geschäftsführung Thomas Sixta, Dr. Paul Müller Anzeigenleitung Dr. Paul Müller Chefredakteurin Print und Online Agnes Baumgartner Druck Mayer &Söhne GmbH, Aichach Gesamtauflage 268.561 Augsburg, überregionale Themen Agnes Baumgartner: ✆ 08 21/5071-250 E-Mail: abaumgartner@stadtzeitung.de Markus Höck: ✆ 08 21/5071-253 E-Mail: mhoeck@stadtzeitung.de David Libossek: ✆ 08 21/5071-258 E-Mail: dlibossek@stadtzeitung.de Janina Funk: ✆ 08 21/5071-251 E-Mail: jfunk@stadtzeitung.de REDAKTION Königsbrunn, Schwabmünchen, Bobingen, Haunstetten Natascha Höck: ✆ 08 21/5071-259 E-Mail: redaktion-sued@stadtzeitung.de Stefan Gruber: ✆ 08 21/5071-254 E-Mail: redaktion-sued@stadtzeitung.de Paartal (Friedberg, Kissing, Mering) Natascha Höck: ✆ 08 21/5071-259 E-Mail: redaktion-sued@stadtzeitung.de Neusäß, Westliche Wälder, Stadtbergen, Gersthofen, Meitingen, Wertingen Katharina Pfeilstetter: ✆ 08 21/5071-252 E-Mail: redaktion-nordwest@stadtzeitung.de Stefan Gruber: ✆ 08 21/5071-254 E-Mail: redaktion-nordwest@stadtzeitung.de Online-Kleinanzeigenannahme: www.stadtzeitung.de/anzeigen Zustellung d. 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37 Jahre STADTZEITUNG Mittwoch, 17.August 2016 Seite 3 AUGSBURG UND REGION ÄltesteHausnummernder Welt HISTORISCHES / Die Bezifferung derersten Häuser derFuggerei gilt als weltweit ältestenochgültige Hausnummerierung. DieGeschichte derAdressierunginAugsburgbegannbereits 1519. Mogelpackung? Echte Angebote* gibt‘s bei easy. Unsere easyAngebote: * Auf Straßen bezogene Hausnummern, wie „Lauterlech 39bis 45 b“, gibt es stadtweit erstseit 1938. Als bundesweite Seltenheit gelten Hausnummern mit einer Kombination vonBruchzahl und Buchstabe. Diese von1781bis 1938 gültigeAdresse„C400“ befand sichimLitera-Bezirk Cinder südöstlichen Altstadt. Die heute gültige Anschrift lautet „Schlossermauer 17“. Fotos: Geodatenamt der Stadt Augsburg Cetirizin-ratiopharmratiopharm bei Allergien Wirkstoff:Cetirizindihydrochlorid ASPIRIN Effect Granulat Wirkstoff:Acetylsalicylsäure Wilfried Matzke Augsburg. Hausnummern scheinen keine Geschichte zu haben, so selbstverständlich und alltäglich sind sie eigentlich. Aber gerade Augsburg kann diesbezüglich eine außergewöhnliche Historie vorweisen. Die ursprünglich interne Bezifferung der 52 ersten Häuserder Fuggerei gilt als weltweit älteste noch gültige Hausnummerierung. In der berühmtenSozialsiedlung sind außerdem einige der gotischen Hausnummern aus dem Jahr 1519 bis heute erhalten geblieben. Der Durchbruch bei der Hausnummerierung passierte dann 1750, als alle Häuser von Madrid eine fortlaufende Nummer erhielten. Bei der gleichen Aktion 1794 in Köln entstand die Adresse „4711“, aus der bald eine berühmte Parfümmarkewurde. Die stadtweiten Nummerierungen geschahen nicht, um den Menschen die Orientierung zu erleichtern. Vielmehr sollte der staatlicheZugriff aufdie Bewohner verbessert werden, insbesondere für Steuereintreiber, Polizei und Rekrutierungsdienste. „Die Hausnummern müssen Bettler bekämpfen, sowie liederliche und gefährliche Leute ausfindig machen“, versuchte man die neue Kontrolltechnik zu rechtfertigen. Trotzdem wurden die Nummern immer wieder beschmiert, zerkratzt oder entfernt. In der Freien Reichsstadt Augsburg erfolgte im Jahr 1781 die erste stadtweite Adressierungsaktion. Die Ratsherren hatten sich für eine Durchnummerierung inStadtvierteln entschieden. So wurde Augsburg innerhalb der Stadtmauern in acht Litera-Bezirke Abis Heingeteilt.Für jedes einzelne Anwesen kam eine Nummer hinzuund definierte so die amtlicheAdresse. Es gab nureine Ausnahme: In der Fuggerei machte man die seit 1519 internen Hausnummern 1 bis 52 zu amtlichen Adressen „Fuggerei 1 bis 52“. Die prominenteste Anschrift „A.1“ erhielt damals ein Brauereigasthof, das heutige Restaurant Capitol. Hier am zentralen Merkurbrunnen in der Maximilianstraßetrafen die vier Litera- Bezirke Abis Daufeinander.Ein aufmerksamer Beobachter kann heute noch etliche alte Hausnummern entdecken. Die Litera-Adressierung stieß an ihre Grenzen, als Augsburg immer mehr über die Stadtbefestigung hinauswuchs. ImJahr 1879 führte man im Außenbereich und 1938 in der Innenstadt dasbis heutegültige Prinzip der Hausnummerierung entlang der Straßen ein. Gerade Hausnummern werden vom Stadtzentrum aus gesehen an der rechtenStraßenseite, ungerade Hausnummern an der linken Straßenseite festgelegt. Wieder wurde der Fuggereieine Sonderstellung zugestanden: Die bisherigen Adressen „Fuggerei 1bis 52“ blieben inder mit Mauern abgeschlossenen Sozialsiedlung trotz amtlicher Gassennamenbestehen. Heutzutage vergibt das Geodatenamt als städtische Vermessungsbehörde jährlicheinige Hundert neue Hausnummern. Derzeit findet man rund 42 300 Adressen in Augsburg. Eine Satzungregelt die Straßenbenennung und die Hausnummerierung. Ist eine Straße bereits durchgehend nummeriert, erhalten Neubauten inBaulücken eine Hausnummer mit Bruchzahl. Bei rückwärtigen Gebäuden wird die Zahl durch einen Buchstaben ergänzt. Eine bundesweite Rarität dürfte die Kombination von Bruchzahl und Buchstabe sein, wie „Bahnhofstraße 181/2 a“. So eine Anschrift versuchen die städtischen Vermesser mittlerweile zu vermeiden, denn sie bereitet manchem Computerprogramm ein Problem. Kampf gegen illegale Wetten JUSTIZ / StadtAugsburgfühlt sich von Bayerischem Verwaltungsgerichtshof bestätigt. 20 Filmtabletten Dulcolax Dragees Wirkstoff:Bisacodyl 20 Dragees Calcium-Sandoz Sun zurunterstützenden Vorbereitung auf die Sonne 20 Brausetabletten Diclac Dolo 25 mg Wirkstoff:Diclofenac-Kalium 20 Tabletten Talcid Kautabletten Wirkstoff:Hydrotalcit -50,2% AVP** 7,38€ 3. 67 € -35,8% AVP** 5,97€ 3. 83 € -30,1% UVP** 7,79€ 5. 44 € -41,9% AVP** 9,97€ 5. 79 € 10 Beutel Lemocin Lutschtabletten 20 Lutschtabletten FeniHydrocort Creme 0,5% Wirkstoff:Hydrocortison 15 g(37,20 €/100 g) Perenterol forte 250 mg -32,1% AVP** 8,23€ 5. 58 € Wirkstoff:Saccharomyces boulardii, Trockenhefe 10 Kapseln Jodid-ratiopharm 200 µg Wirkstoff:Kaliumjodid -30,1% AVP** 6,07€ 4. 24 € -40,3% AVP** 6,84€ 4. 08 € -30,1% AVP** 7,89€ 5. 51 € Kohlestaub gerät in Brand. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr ist in der vergangenen Wocheindie Meraner Straße gerufen worden.Bei einer dortansässigenFirmawar Rauchentwicklung mit unklarer Ursache gemeldet worden. Schnell stellte sich heraus, dass ein in der Demontage befindliches Kohlesilo die Ursache war. Geschätzt zwei Tonnen Kohlestaubreste, diesichnoch im Silo befanden,waren in Brandgeraten.Die Feuerwehr löschte den Brand mit mithilfe des „Abrollbehälters Sonderlöschmittel“, auf dem sich acht große Druckgasflaschen des LöschgasesCO2 befinden,und Schaum. Zudem wurden sogenannte„Fog-Nails“eingesetzt. Dabeihandelt es sich um etwa 50 Zentimeter lange Lanzen, die durch dieWand des Silosgetriebenwurden undimInneren fein vernebeltes Löschmittel abgeben. Die Brandursacheist bislangunklar. Foto:Berufsfeuerwehr Augsburg Frau auf Kulturina begrapscht Gersthofen. Die Gersthofer Polizei sucht einen Mann, der auf der Kulturina in Gersthofen eine Frau zuerst begrapschteund ihr später unvermittelt ins Gesichtschlug. Am vorvergangenen Wochenende habe die 26-Jährige mit Freunden die Kulturina in Gersthofen besucht. DerUnbekannte näherte sich der26-Jährigen von hinten und griff ihr zwei Malgezielt an den Po. Die Frau drehtesichum, schlug seine Hand weg und schrie ihn lauthals an. Daraufhin machte er sich ruhigen Schrittes in Richtung Brahmsstraße von dannen. Später sahdie Geschädigte den Mann nochmals auf dem Fest. Sie ging auf ihn zu und wollte eine Erklärung für sein Verhalten. Ohne Vorwarnung drehtesichder Mann um, holte aus und schlug der 26-Jährigen mit der Faust aufs Auge. Obwohl die Frau sofort laut aufschrie,konnte der Täter erneutinRichtungBrahmsstraße verschwinden. Der Mann hat womöglich noch weitere Frauen im Bereich des Gersthofers City-Centers belästigt. (pm) Augsburg. Die Zunahme von Sportwettbüros und Sportwettterminals in gastronomischen Betrieben ist der Stadt schon lang ein Dorn im Auge.Sie geht daher gegendieseWettanbieter vor, falls diese illegale Wetten anbieten. Bei diesen Wetten handelt es sich um Livewetten auf Ereignisse sowie den Zeitpunkt, die Anzahl und das Verhältnis der Ereignisse wie etwa Livewetten auf das erste oder nächste Tor, Livewetten auf Halbzeitergebnisse, Livehandicapwetten, Livewetten auf die ersten zehn Minuteneines Spielsund ähnliches mehr.„Mitder stringenten Vorgehensweise der Ordnungsbehördeversuchenwir die Ausbreitung von materiell illegalen Wetten zu unterbinden und damit gleichzeitig unserem präventiven Auftrag der Gesundheitsvorsorge mit Blick auf Abhängigkeiten und Süchte gerecht zuwerden“, erklärt dazu Ordnungsreferent Dirk Wurm in einer Pressemitteilung. Durch einen Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes im einstweiligen Rechtsschutzverfahren fühlt sich die Stadt Augsburg in ihrem Vorgehen nun höchstrichterlich bestätigt. „Demnach dientdie Untersagungdieser illegalen Wetten den Zielen des Jugend- und Spielerschutzes auf Grundlage des Glückspielstaatsvertrages“, erläutert Wurm. Die Stadt Augsburg beabsichtigt vordem Hintergrund dieser Gerichtsentscheidung zur Suchtprävention weiter gegen Sportwettvermittler vorzugehen, indem sie illegale Wetten untersagt, so die Pressemitteilung weiter. Auch werde die Stadt weiterhin intensiv gegen das ausufernde Angebot von Sportterminals in Gaststätten vorgehen. „Manchmalkommensichdie Kommunen bei ihrem Kampf gegen die Ausbreitung des Glückspiels jeglicher Art zum Schutz der Bürgerwie DonQuichotte vor, es gleicht einem Kampf gegen Windmühlen. Es ist dahersehrschön,dass auch dieser Kampf erfolgreich sein kann und wir hoffen als Stadt Augsburg, dass weitere bayerische Kommunen unserer Vorgehensweise folgen werden“, schließt DirkWurmseine Erklärung.(pm) Kellerabdichtung · Sperr- u. 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Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen. Keine Haftung fürDruckfehler.Abbildung ähnlich. AVPs und UVPs entsprechen dem aktuellen Stand bei Druckschluss. Haunstetten http://augsburg.easyapotheken.de augsburg@easyapotheken.de Mo-Fr 9:00-19:00 Uhr Sa 9:00 -18:00 Uhr 0. 50 €

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