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101 Augsburg - Süd 26.10.2016

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Seite 2 Mittwoch, 26.

Seite 2 Mittwoch, 26. Oktober 2016 37 Jahre STADTZEITUNG DIE SEITE 2 Ein bisschen Frieden mit der CSU GLOSSE / DieStadtratsfraktion der CSUwünscht sicheineFriedensbandeimCurt-Frenzel-Stadion. David Libossek Augsburg. „Willkommeninder Friedensstadt“ will die Augsburger CSU künftig alle Gäste des Curt-Frenzel-Stadions heißen. Einem Antragder Fraktion zufolge solle dieStadt eine freie Werbefläche der Eishalle für diese Botschaft anmieten. Das klingt ja erstmalnacheiner netten Idee. Der Begründung wegen wird aus dem Einfall mit dem freundlichen Schriftzugjedoch mindestens ein Kuriosum. Ein Zeichen gegen Gewalt soll das Banner sein. Schöne Geste, würde dann nicht der Allgemeinplatz, „weil es leider auch im Eishockey immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommt“, folgen. Immer wieder? Freilich, in Kaufbeuren ist esjüngst zueiner wüsten, wohl organisierten Schlägerei zwischen Anhängern des Heimteams und solchen des AEV gekommen. Aber sonst–muss tatsächlichgerade gleichzeitig aus dem Videowürfel Blumen regnen und Nicoles „Ein bisschen Frieden“ durch dieHalle schallen. Ein solches Banner fände sicher auch anderswo in derFriedensstadt Verwendung. Na gut, bei all der Einigkeit die derzeit zumeist im Stadtrat herrscht, kann man es sich im Oberen Fletz des Rathauses zwar sparen. Aber wie wäre esdenn mit den Bars, Boizn und Discothekender Innenstadt. Istdochdie Anzahl schwerer Gewalttaten im Nachtlebenzuletzt stark angestiegen. Ein Hinweis, dass sich die Raufbolde in der Friedensstadt befinden, würde sicher die ein oder andere alkoholgeschwängerte Auseinandersetzung umgehend deeskalieren. Trunkenbolde, die dem fäusteballenden Rivalen „F-f-friedensstadt“ entgegen lallen und stattBackenfuttereine Umarmungkassieren. Man stelle sich vor: Keine Über der Mahnwache während der Frauke-Petry-Rede imAugsburger Rathaus hing ein großes Friedensstadt-Banner. Ein wichtiges Zeichen, wie Augsburgmit seiner Rolleals Friedensstadt umgehen soll. Foto: M. Höck Kunst und KulturimOfenhaus BAUPROJEKT/Das Gaswerkgelände wirdkomplett neu gestaltet. In einer erstenBauphasewirddas sogenannteOfenhaus erweitert. Mit dem Umbauwill die Stadt gleichzweiProbleme lösen. Markus Höck Sokönntedas Ofenhaus mit dem neuen Anbau (rechts) ab 2018 aussehen. Augsburg. Die Stadt hat für zwei ihrer drängenden Probleme eine Antwort gefunden: das Gaswerkgelände. Hier kommen die Kreativen aus dem KulturparkWest unter, deren Mietverträge bald auslaufen, und auch dasTheater findet während der Generalsanierung auf dem Areal eine vorübergehende Heimstatt. Das Ziel ist ehrgeizig: Auf dem derzeit brachliegenden Gaswerkgelände im Augsburger Stadtteil Oberhausen soll ein Zentrum für Kultur und Kreativwirtschaft entstehen. Daszumindest planen die Stadtwerke Augsburg (swa), denen das Areal gehört. Gemeinsam mit der Stadt Augsburg soll dieses Ziel erreicht werden. Am 31. Dezember 1915 war die damals wichtigste Energieversorgungseinrichtungder Stadt in Betrieb gegangen. UndüberJahrzehnte blieb Gas, zuerst das aus Steinkohle gewonnene Stadtgas, später dann Erdgas, die wichtigste Versorgungsquelle. Auch im Zweiten Weltkrieg produzierte das Werk, denn es entging der Zerstörung durch Bombenangriffe.Deshalb istesheutewohl das einzige nahezu vollständig erhaltene Gaswerk dieser Größenordnung in Deutschland. Erst 1968 wurde dieProduktion von Stadtgas eingestellt und durch dieEinspeisungvon Erdgas ersetzt. Nachdem auch dafür andereWege gefunden wurden, lagdas Werk brach, dieIndustriebauten im Stil des vergangenen Jahrhunderts waren ungenutzt. 2002 begannen die Stadtwerke schließlich das Gelände zu räumenund langewar unklar, was mit dem Areal und dem Gebäudeensemble geschehensoll. Statt Gas soll nun also Kunst und Kultur produziert werden. Dafür sind freilich kleinere und größere Umbaumaßnahmen notwendig. In einer ersten Bauphase wird zunächst das sogenannte Ofenhaus umgebaut und erweitert, daneben entsteht ein Parkhaus. Seit das Gaswerk 2001 endgültig stillgelegt worden ist, haben die Stadtwerke jährlich rund 500 000 Euro nur in den Erhalt der Gebäude gesteckt. Dazu kam die Altlastensanierung, die Anfang 2016 mit der letzten und größtenMaßnahme für rund 3,4 Millionen Euroabgeschlossen wurde. „Jetzt können wir das Gelände endlich entwickeln und Ausgaben tätigen, die sich auch auszahlen werden“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Alfred Müllner. „Den Impuls, die Industriebrache in einen Ort der Kultur umzuwandeln hatdie Stadt gerne aber auch etwas unfreiwillig gegeben“, erklärt OB Kurt Gribl. Auslöser seien die Schließung und notwendige Sanierung des Theaters sowie der Umzug des Kulturparks West.Dassdas jetzt so schnell realisiert werden könne,dafür seibereits gutvorgearbeitet und Pläne und Konzeptevon internationalen Fachbürosaberauchzusammen mit den Bürgern entwickelt worden, so Gribl. BisFrühjahr 2018 soll in dem historischen Gebäude samt sechsstöckigem Neubau die Interimsspielstätte des Theaters Augsburg entstehen. Während der sechsjährigen Umbauzeit werden dort das Schauspiel und dasTanztheater einziehen. Neben einem Theater mit Platz für 240 Zuschauer gibt es einen Ballettsaal und Werkstättenund Büros auf insgesamt rund 5000 Quadratmetern. In demNeubau sind aufzwei Etagen auf1400 Quadratmetern auch bereits Ateliers und Übungsräume für Künstler und Musiker vom Kulturpark West vorgesehen. Im Ofenhaus entsteht außerdem eine Gastronomie auf rund 650 Quadratmetern. Zusammen mit dem Parkhaus mit 370 Stellplätzen investieren die Stadtwerke als Eigentümer des Geländes rund 23 MillionenEuroin diesen ersten Bauabschnitt. DieStadt mietet die Flächen für das Theater und die Künstler vom Kulturpark West von Grafik:swa den Stadtwerken. Die nächsten Bauabschnitte und Sanierungen auf dem Gelände sehen weitere Ateliers und Übungsräume für Künstler und Musiker aus dem Kulturpark West vor. Außerdem soll Kreativwirtschaft angesiedelt werden, von Designern, Software-Entwicklern oder Architekturbüros bis zu Künstlerund Malereibedarf. Dafür werden auch neue Gebäude auf dem Areal entstehen. Schließlich gehe es für die Stadtwerke auch darum, das Gelände wirtschaftlich zu verwerten, um Räume für Künstler zu preiswerten Mieten anbieten zu können.„So wollen wirdas Gelände langfristig interessant für Kunst- und Kulturschaffende machen und für die Bürger öffnen“,soMüllner.„Mitder Spielstätte für das Theater entsteht im Übrigen eine dauerhafte Bühne, die auch dann weiter genutztwerden kann, wenn das Theater nach der Renovierung in sein Stammhaus am Kennedy-Platz zurückziehen wird.“ im Frenzel-Stadion darauf hingewiesen werden? „Das Zitat kann nur auf Eishockey im Allgemeinen bezogen sein“, sagt Siegfried Hartmann, Sprecher der Augsburger Polizei. „Auf Augsburg kann es nicht gerichtet sein, hier ist die Zahl an Straftaten gleichbleibend niedrig.“ Möglicherweise meint die Partei ja Gewalt aufdem Eis.Da geht es schließlich durchaus malzur Sache. Es wäre dennoch interessant, wie eine solche Friedensbande in der Eishockey-Praxis auch Frieden stiftet. Bahnt sich eine Keilerei an, könnte der Schiedsrichter ja in Richtung des Schriftzugs deuten – und die Streithähne reichen sich die Hände,statt sich aufdie Glocke zu hauen. Vielleicht kann es Leinenpflicht gefordert Augsburg. Die Leinenpflicht für Hunde wird auch inAugsburg in regelmäßigen Abständen diskutiert. Die Fraktion von Pro Augsburg fordertnun „einemoderne Hundeverordnung“ und kritisiert Umweltreferenten Reiner Erben (Grüne); sein Vorschlag beschränke sich auf „finetuning“ und„Abwiegeln“beziehungsweise „die Verlagerung der Problematik aufVerordnungenzum Naturschutz“. „Hunde sind von ihrer Natur Zankerei mehr auf Schulhöfen, prangt doch am Pausenverkauf ein Friedensstadt-Plakat. Wer dennoch über die Strenge schlägt, muss 1000 Mal das Wort „Friedensstadt“andie Tafel schreiben. Auch der Ärger im Straßenverkehrhätte ein Ende, muss jedes Auto, das ins Augsburger Stadtgebiet fährt, doch eine ArtVignette,ein Friedensstadt-Bickerl, andie Windschutzscheibekleben. Aber malimErnst: Wiewichtig der richtige Umgang mit dem Titel Friedensstadt sein kann, ist spätestens seit dem Frauke-Petry-Besuch klar. Und Augsburg kann und sollte ihn tatsächlich kräftiger hervorheben. Gerne auch aufBanden in den Stadien –aber bitte ohne verallgemeinernde Thesen im Kleingedruckten. aus Raubtiere“, schreibt Pro Augsburg in der Pressemitteilung. ZumSchutz von Bürgern, Umwelt und auch Hunden sei der Erlass einer kommunalen Hundeverordnung daher zwingend erforderlich. Solch eine Verordnung solle beispielsweise eine „eindeutige Kennzeichnungspflicht für Hunde“ beinhalten. Auch fordert die Fraktion eine Leinenpflicht. „Hunde sind im Gebiet der Stadt Augsburg generell an derLeine zu führen.“(emo) Brandbrief vomFeuerwehrchef STREIT / Fortsetzung vonSeite 1 ...Mitstreiter und mir auch kaum nachzuvollziehen“, so Habermaier.Nochimvergangenen Dezember habe es einen Zustimmungsbeschluss gegeben. Auch einigeFragenbezüglich ausreichenden Eigenkapitals oder der Berechnung eines Worst-Case-Szenarios hätte ein neuer Businessplan „aus unserer Sicht befriedigend beantwortet“. „Trotzdem ist es letztlich nichtgelungen, die Stadträtezu überzeugen“, bedauert Habermaier. „Es wurden Bedenken überBedenken vorgetragen, die zum Teil nicht nachvollziehbar sind.“Einige Teile des Stadtrates hätten sich „komplett verweigert“, prangert er an. Trotz mehrfacher Angebote hätten sich einigeFraktionen nicht auf Gespräche eingelassen. „Besonders ärgerlich ist, dass wir ständig mit neuen Fragen, neuen Problemen und scheinbarenHürden konfrontiertwurden, während die positiven Aspekte nicht ein einziges Mal vernünftig thematisiert worden sind“, kritisiert Habermaier. Die Feuerwehr-Erlebniswelt könne zur Sicherheit der Bürger beitragen, schaffe Arbeitsplätze Wie indiesem Entwurf soll die Feuerwehr-Erlebniswelt aussehen. Ob die Idee umgesetzt wird, istfraglich. Foto:VereinFeuerwehrerlebniswelt und locke zusätzlicheTouristen nach Augsburg. Dashatte im Dezember auch Ordnungsreferent Dirk Wurm betont: Dadas Projekt „nicht nur regional, sondern auch überregional Beachtung finden wird, wird es Augsburg wirtschaftlich und touristisch bereichern“, hatteWurm die ausseiner Sicht „unterstützenswerte Sache“ gelobt. Wie er nun auf Nachfrageerklärte,stehe er freilich auch weiterhin zu dieser Meinung. Aber: „Wasinhaltlich richtig ist, muss auch wirtschaftlich funktionieren.“ Und davonseien die Fraktionen, die Verwaltung und letztlich auch der Koalitionsausschuss nicht überzeugt. Im vergangenen Dezember habe der Allgemeine Ausschuss lediglich beschlossen, die Erlebniswelt inhaltlich zu unterstützen. Erst danach wäre der Businessplan geprüft worden undman seizudem Ergebnis gekommen, dass „vor allem die erwarteten Besucher und die Eintrittspreise zuoptimistisch dargestellt sind“. Auch vergleichbare Projekte wie in Fulda zeigten, dass die Besucherzahlen eines solchen Erlebnismuseums nicht überzeugend wären. Habermaier kann die Ablehnung der Unterstützung aus finanziellen Gründen indesnicht verstehen. Es seiumeine Bürgschaft von einer Million Euro gegangen, wobei die Stadt im Fall des Falles mit 800000 Euro hätte einspringen müssen. „800 000 Euro ist viel Geld“, räumt der Branddirektor ein. „Doch im Gesamtgefüge der Stadt Augsburg sicher kein Betrag, der die Stadt inirgendeiner Weise indie Bredouille gebracht hätte. Und es ist schon sonderbar, wenn man bei Projekten, die in dieHunderte von Millionen gehen das Risiko kleinredet, und bei einem Projekt,bei dem das(sehr geringe) Risiko unter einer Million liegt, dieses Risiko dermaßen hoch bewertet.“ Aufgeben wollen Habermaier undder Förderverein allerdings noch nicht. „Wie dem auch sei, uns als Verein ist deutlich klar geworden, dass wir von der Stadt keinerlei Hilfe zu erwartenhaben.“ DerVerein habe mit seinem Investor Kontakt aufgenommen, erklärt Habermaier. Dieser stehe nach wie vor hinterder Idee und seibereit,weiteraneiner Realisierungmitzuarbeiten, auch ohne die Bürgschaft der Stadt. „Wir werden versuchen, in den nächsten Wochen zu klären, ob dieser Weggangbar sein wird. Sollten positive Signale kommen, werden wir unser Projekt mit aller Kraft weiter verfolgen.“ IMPRESSUM StadtZeitung GmbH &Co. KG Langenmantelstraße 14 ·86153 Augsburg Geschäftsführung Thomas Sixta, Dr. Paul Müller Anzeigenleitung Dr. Paul Müller Chefredakteurin Print und Online Agnes Baumgartner Druck Mayer &Söhne GmbH, Aichach Gesamtauflage 285.840 Augsburg, überregionale Themen Agnes Baumgartner: ✆ 08 21/5071-250 E-Mail: abaumgartner@stadtzeitung.de Markus Höck: ✆ 08 21/5071-253 E-Mail: mhoeck@stadtzeitung.de David Libossek: ✆ 08 21/5071-258 E-Mail: dlibossek@stadtzeitung.de Janina Funk: ✆ 08 21/5071-251 E-Mail: jfunk@stadtzeitung.de REDAKTION Königsbrunn, Schwabmünchen, Bobingen, Haunstetten Natascha Höck: ✆ 08 21/5071-259 E-Mail: redaktion-sued@stadtzeitung.de Stefan Gruber: ✆ 08 21/5071-254 E-Mail: redaktion-sued@stadtzeitung.de Paartal (Friedberg, Kissing, Mering) Natascha Höck: ✆ 08 21/5071-259 E-Mail: redaktion-sued@stadtzeitung.de Neusäß, Westliche Wälder, Stadtbergen, Gersthofen, Meitingen, Wertingen Katharina Pfeilstetter: ✆ 08 21/5071-252 E-Mail: redaktion-nordwest@stadtzeitung.de Stefan Gruber: ✆ 08 21/5071-254 E-Mail: redaktion-nordwest@stadtzeitung.de Online-Kleinanzeigenannahme: www.stadtzeitung.de/anzeigen Zustellung d. 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37 Jahre STADTZEITUNG Mittwoch, 26. Oktober 2016 Seite 3 AUGSBURG & REGION Haunstetter Hundszwinger. Das heutige Siebenbrunn undder HaunstetterWaldgehörten einst alsMeringerAuzum KurfürstentumBayern.Nacheinem kurfürstlichen Erlass vomJahr1764 sollte mit einer schachbrettartigenWalderschließung die Jagd- und Forstwirtschaft angekurbelt werden. Deshalb wurden bis Oktober 1766 schnurgerade Wege freigeschlagen und mit dem Zusatz „Geräumt“ bezeichnet. Diese 17Wegenamen dienen mittlerweile auch als Waldabteilungsnamen im städtischen Forstrevier II „Haunstetten“. So heißt die Waldabteilung Nummer 10 „Hundszwinger-Geräumt“. Vielleicht weist der Name darauf hin, dass hier Jagdhunde gehaltenwurden.Abereskönnten auch gegendie Hunnen errichtete Verteidigungsanlagen gemeintsein.Weitereder 17 Wege undWaldabteilungennennensich„Preysing-Geräumt“ (nach dem kurfürstlichen Oberstjägermeister), „Pürsch-Geräumt“ (altdeutsch für Pirsch), „Mondschein-Geräumt“ (wegen der Nachtjagd) oder „Wasserhäusl-Geräumt“ (nach einer Wasserwart-Diensthütte). Foto:Geodatenamt der StadtAugsburg Obi macht dicht 52 Kündigungen Dom im Dunkeln Augsburg. Ende November soll die Obi-Filiale in der Reichenberger Straße geschlossen werden. Das teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Ein Sozialplan für 52 Mitarbeiter sei bereits unterzeichnet worden. Bereits im Juni hatte Obi die sofortige Schließung der Augsburger Filiale verkündet. Unter den Beschäftigten, die von der Schließung betroffen gewesen wären,war auch diestellvertretende Gesamtbetriebsratsvorsitzende. Die Gewerkschaft vermutete hinter der Schließung einenTrick, um denBetriebsrat der Baumarktkettezuentmachten. DerGesamtbetriebsrathatte sich mit seinem Vorsitzenden und seiner Stellvertreterin seit langer Zeit gegen die mehrfache Missachtung der Mitbestimmungsrechte bei Obi eingesetzt und zudem die im Betrieb immer lauter werdenden Forderungen der Beschäftigten nach einem Tarifvertrag unterstützt. Nach einem Proteststurmhatte Obi den Markt vorerst weiter offengehalten, sagte aber weiterhin, die Filiale sei nicht rentabel. Wie die Räumlichkeiten künftig genutzt werden sollen, ist noch offen. Die im Sozialplan festgelegten Abfindungen für die entlassenen Mitarbeiter seien laut Betriebsratsvorsitzender Gertrud Wagner „zufriedenstellend“. Eine Übernahme der Arbeitnehmer in andere Filialen habe Obi aber abgelehnt.(kd) Augsburg. Es geht mit der Taschenlampe durch den abendlich beleuchteten Dom: Am Freitag, 4. November, und Freitag, 18. November, um jeweils 17 Uhr können Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren knapp eine Stunde lang ohne Eltern den Dom erforschen. Treffpunkt ist die Römermauer auf dem Domplatz. Taschenlampen sollen selbst mitgebracht werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 2Euro jeKind (maximal 5Euro bei mehreren Geschwistern). Die Anzahl der Teilnehmer istbegrenzt. Für die Führungist eine Anmeldung erforderlich imDompfarramt unter Telefon 0821/3166 85 11. Anmeldeschluss istjeeinen Tag vorher.(pm) Horror-Clowns: Polizei ermittelt Gersthofen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, sind am Freitag in Gersthofen sogenannte Horror-Clowns unterwegs gewesen. Am Freitagabend hatten Passanten der Gersthofer Polizei mitgeteilt, dass im Bereich des Stadtparks zwei Clowns gesehen wurden, die mitmitgeführten Ketten Leute erschreckten. Im Zuge der eingeleiteten Fahndung wurden drei Clowns angetroffen. Einer führte eine massiveEisenkette mit. Es handelt sich um drei 14-jährige männliche Jugendliche aus Gersthofen, die sich nach ihren Angaben „einen Spaß“machen wollten. (pm) Ende Märzist Schluss Weltbild-Logistik schließt endgültig in Augsburg Augsburg. Am 31. März des kommenden Jahres wird Weltbild-Logistik in Augsburg endgültig schließen. Das teilte der Betriebsratsvorsitzende Peter Fitz aufeinerBetriebsversammlungmit,wie derWeltbild Verdi Blogschreibt.Ineiner Stellungnahme bestätigte Weltbild nun dem „Börsenblatt“, dass die Auslieferunganschließendvom tschechischen Boraus durchgeführt wird. Derzeit arbeiten laut Fitz noch 280 von ehemals 1000 Mitarbeitern in derLogistik,die in dieFirma „AlsoLogistics Services“ ausgegliedert wurde, nachdem die Droege Group Weltbild übernommen hatte. Auch „Also Logistics Services“ befindet sich seit Oktober 2015 im Insolvenzverfahren. Im Weltbild Verdi Blog wird Gewerkschaftssekretär Thomas Gürlebeck zitiert, der die Schuld der Geschäftsführung zuweist. Diese sei „verantwortlich, dass ihr jetzt arbeitslos Übernahmeaus Japan Meitingen. Ausgegliedert oder verkauft –die Mitarbeiter des verlustreichen Grafitelektrodengeschäfts der SGL Group Meitingen bangten seit Wochen. Und nun steht fest: Der japanische Konzern Showa Denko übernimmt das frühere Herzstück der SGL. 200 der insgesamt 1600 Mitarbeiter sehen einer ungewissen Zukunft entgegen. Immerhin: Bis 2018 sind dank eines Standortsicherungsvertrages die Jobs garantiert. Was dann passiert, entscheidet der neue Eigentümer. Showa Denko ist eines der führenden Chemie-Unternehmen Japans und beschäftigt weltweit mehrals 10 000 Mitarbeiter. Die SGL Group trennt sich von der Grafitelektroden- Rollläden als Schutz vorEinbrechern Tagdes Einbruchschutzes Einbrecher haben jetzt wieder Hochsaison. Wie man sich vor Eindringlingen schützt, zeigen Polizei und Handwerksbetriebe am Tagdes Einbruchschutzes. Er findet am 30. Oktober statt. Auch Rollladen- und Sonnenschutz-Fachbetriebe beteiligen sich an der Aufklärungsarbeit und informieren, wie Bewohner ihr Haus durch Rollläden sicherer machen. Denn angesichts steigender Einbruchszahlen sind Schutzmaßnahmen heute sinnvoller denn je. Tagder offenen Tür am30.10.2016 von 11-17 Uhr Wir informieren Sie rund um das Thema Einbruchschutz und Sicherheit! •Haustüraktion RC2 geprüft KFW-gefördert •Fenstersicherheit nachrüsten, KFW-gefördert •Sicherheitsrollladen nachrüsten, KFW-gefördert FISCHER Allein im Jahr 2015 registrierten die Behörden rund 170.000 Wohnungseinbrüche. Das ist der höchste Stand seit 23 Jahren. DieTäter sind vor allem in den Wintermonaten aktiv: Jeder zweite Einbruch ereignet sich zwischen November und Februar –meist im Schutz der Dämmerung. DieFischer Fenster, Rolladen, Markisen, Haustüren, Wintergärten GmbH rät daher zum Einbau einbruchhemmender Rollläden mit stabilem Rollladenpanzer, verstärkten Führungsschienen und Hochschiebesicherungen. Sind sie heruntergelassen, schützen sie das eigene Zuhause sehr effektiv: Imvergangenen Jahr scheiterten mehr als ein Drittel aller Einbrüche an gesicherten Häusern und Wohnungen. Manchmal hilft schon die Nachrüstung der Rollläden mit Motor und automatischer Steuerung. Zeitschaltuhren simulieren dann Anwesenheit und schrecken Einbrecher dadurch ab. Welche Maßnahmen zum Einbruchschutz im Einzelfall sinnvoll sind, wissen die Experten für Rollladen und Sonnenschutz und Tore der Fischer Fenster, Rolladen, Markisen, Haustüren, Wintergärten GmbH in Kutzenhausen. Gut zu wissen: Maßnahmen zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen bezuschusst die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Hereingeschaut! Wir haben die passende Haustür! werdet“, sagte Gürlebeck in der Versammlung. Der Betriebsrat habe erreicht,soPeter Fitz,dass alle Mitarbeiter bis Ende März bleiben dürfen.Außerdem solle es Abfindungen geben, allerdings erst „in einigen Jahren, wenn der Betrieb komplett abgerechnet sein wird“, fuhr Fitz fort. Zudemwürden allebetroffenen Mitarbeiterineine Transfergesellschaft wechseln können, die bis Ende 2017 laufen soll. Die Gersthofer Spedition Andreas Schmid, die einen Teil der Logistik-Dienstleistungen übernehmen wird, soder Weltbild Verdi Blog, habe angeboten, einige wenige Mitarbeiter vonWeltbild einzustellen. Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt, dass die Spedition auch den Standort in Bor betreiben werde. „Das Weihnachtsgeschäft wird von Augsburg ausgeliefert und die Belieferungder Kunden istsichergestellt“, teilte Weltbild in einer Stellungnahmemit.(lib) sparte, da es wegen chinesischer Stahlindustrie weltweit Überkapazitäten gibt. Die Preise fieleninden Keller. Grafitelektroden sehen aus wie lange, schwarze Stäbe und werden fürs Schmelzen von Stahlschrott gebraucht. Die Verbindungsteile werden in Meitingenhergestellt. Vom Verkauf dieser Sparte sind nicht nurdie Meitingerbetroffen, sondern insgesamt 950 Mitarbeiter ansechs Produktionsstätten in Deutschland, Österreich, Spanien, den USA und Malaysia. (emo) Mach Dich locker! Entspannung? Geht auch easy! 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AVPs und UVPs entsprechen dem aktuellen Stand bei Druckschluss. easyApotheke -Zweigniederlassung der Apotheke an derUniversitätArnoldPagel e.K. Inhaber: ArnoldPagel Unterer Talweg 60 1/2, 86179Augsburg Tel.: 0821/543 936-30 Fax: 0821 /543 936-35 …UNSERVORWEIHNACHTLICHES GESCHENKAN SIE… 19. 23. Oktober bis 11. 07. November philippine welser strasse augsburg *gegenüber der UVP des Herstellers, ausgenommen sind „Erdbeerpreise“, Tom Ford – Private Collection und Artdeco. Aufdie Produkte von Dr. Hauschka erhalten Sie 20%. Kellerabdichtung ·Sperr-u.Sanierputze-schnell ·dauerhaft ·preiswert Wohnklimaplatten gegen Schimmel und Kondensfeuchte VEINAL ® -Kundenservice ·E-Mail: BAUCHEMIE@veinal.de kostenloses Info-Telefon 0800/8346250 Fordern Sie unsere kostenlose Info-Mappe an! AVP** 11,97€ 7. 18 € Haunstetten http://augsburg.easyapotheken.de augsburg@easyapotheken.de Mo-Fr 9:00-19:00 Uhr Sa 9:00 -18:00 Uhr www.veinal.de

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