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101 Augsburg-Süd 27.01.2016

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Seite 2 Mittwoch, 27.

Seite 2 Mittwoch, 27. Januar 2016 37 Jahre STADTZEITUNG DIE SEITE 2 Mehr Eposals Prolog BÜRGERBETEILIGUNG/Bevordie Sanierung des Theaters2017beginnt, habendie Augsburger Gelegenheit, ihreVorstellungen und Wünsche einzubringen. Janina Funk Ja zum Theater: Die Bürgerbeteiligung zur Neukonzeptionierung ist mehr als nur ein Prolog der Sanierung. Esgeht um nicht weniger als ums große Ganze. Die nächstenWorkshops findenimAprilstatt. Fotos: Janina Funk Augsburg. Auch Godzilla hat sich im großen Foyerdes Augsburger Theaters eingefunden – auf einer Zeichnung, die an einer vonfünf Stellwänden angebracht ist. Unzählige bunte Illustrationen prangen an den Tafeln, welche die Organisatoren der Workshops aufgestellt haben. In den Skizzen sind die Gedanken der Teilnehmer der zweiten Bürgerbeteiligungs- Phase festgehalten. „Das Große Haus war zu Beginn zu groß. Die Werkstätten zuklein“, steht neben dem Film-Ungeheuer. Bauliche Aspekte des Monstervorhabens Theatersanierung, für dasrund 186 Millionen Euro veranschlagt sind, dominieren auch die Diskussionsbeiträge an diesem Samstagnachmittag. Denganzen Tagüberhaben die Teilnehmer sich mit der Frage beschäftigt, wie das Theater sich in Zukunft besser in sein Umfeld fügen kann; denn bei den ungeheuerlichen Kosten soll in der Sanierung und Neukonzeptionierung auch alles richtiggemacht werden. Im „Schlussakt“, denModeratorin Tina Gadow einläutet, werden nun die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgetragen. Es gehe um die „Öffnung und die Offenheit des Theaters“, fasst das Moderatoren-Team zusammen,das nebenGadowaus Patrick Föhl, Bastian Lange und Lisa Frachbesteht.Die vier Kulturberater versuchen nicht weniger zufinden als die Lösung aufdie Frage, wiedas Großprojekt ein Erfolg auf allen Ebenen werden kann. Ihr Ansatz: Ein „Kulturquartier“ schaffen. Dafür müsse das Stadttheater in sein urbanes Umfeld integriert werden. Schwerpunkte bilden an diesem Tagder Probensaal des Orchesters, der in einem freistehenden Neubau geplant ist, Multifunktionsräume, die Anbindungandie Gastro-Szene im Norden und die Verkehrssituation vordem Großen Haus. „Niemanden zwingen, ins Theaterzugehen“ Mandürfe „nicht im Spartendenken bleiben“, sagt Gadow. So gebe es etwa Ideen, dasFoyer neu zu strukturieren; mit Theaterbibliothek, Gastronomie und natürlich W-Lan. „Dass die Leute, die vorbeigehen, auch einfach mal reinstolpern.“ Zudem müsse, daseien sich die Teilnehmer einig, der Hoffmannkeller bleiben, weil er der „coolste Ort“ sei, den das Theaterzubietenhabe, rezitiert Gadow aus den Gesprächen vomVormittag. Das Theater soll sich für alle gesellschaftlichen Gruppen öffnen. Dafür haben sich die Moderatoren am Vortag mit Vertretern der Stadtteile und interkultureller Organisationen sowie mit Schülern getroffen. Auch diese Gespräche fließen in den Beteiligungsprozess mit ein. In einer Wortmeldungbremsteine Teilnehmerin die Euphorie des Plenums jedoch ein wenig: „Wir können nicht alle mitnehmen, man kann niemanden zwingen, ins Theater zu gehen“, argumentiertdie Frau.„Ichbrauche Der zweite Akt der Workshops stand am vergangenen Wochenende auf dem Programm: Moderator PatrickFöhlstellteAntwortenauf die Fragevor, wie das Stadttheaterinsein urbanes Umfeld integriert werden kann. auch kein Fußballstadion –und bin trotzdem froh, dass esda ist.“ „Die Musikernicht für viel Geld vergraben“ Das Orchester arbeitet derzeit unter miserablen Bedingungen. Die Musiker müssen sich in den viel zukleinen Probenraum regelrecht hineinzwängen. Die Sanierungspläne sehen aktuell vor, den neuen Übungssaal in einen –wie Moderatoren und Teilnehmer sich ausdrücken–„Solitär“zuverlegen, ein neues, freistehendes Gebäude. Der Orchesterraum könnte aberauch imKeller des Theaters landen. Mansolltedie Musiker„nicht für vielGeld vergraben“, sagt ein Teilnehmer. Denn ein separaterBau komme wohl nicht viel teurer als die Kellerlösung, so heißt es in mehrerenRedebeiträgen. Orchestermusiker Philipp Miller merkt an, dass eseinen Unterschied mache, ob man seine Ausrüstung vom Probenraum zumAuftritt20Meter trage oder 200 Meter über das ganzeGelände. Eine große Fensterfront und das Proben im öffentlichen Raum sei von den Musikern durchaus gewünscht, sagt Kulturberater Lange. Welche letztendlichdie bevorzugteVariante der Bürger sei, habe jedoch nicht abschließendgeklärt werden können. Vom Orchestersaal kommt ein Teilnehmer schnell zum großen Ganzen: „Ob wir uns das alles leisten können, darf nicht die Frage sein. Wir müssen es nur wollen“, sagt der Mann im schwarzen Jackett undzum ersten Mal andiesem Nachmittag wird geklatscht, wenn auch nur vereinzelt. Man solle den Orchestersaal nicht zu einer ideologischen Frage machen, meldetsichSPD-Politiker Frank Mardaus zuWort. Alles seibesserals dieaktuelle Situation. Weiter in die Zukunft blickt ein anderer Teilnehmer: Statt Fenstern sei „ein Interface viel reizvoller.“ Auf dieses solle dann projiziert werden, was im Theaterpassiert, sagt der Mann mit Hornbrille und schwarzem Pullover. Auch die wenigerexotischen Vorschläge verdeutlichen, wie schwierig es sein wird, die vielen Wünsche in Einklang zubringen. Dennoch: Moderatorin Lisa Frach spricht von einer „schönen Atmosphäre, inder diskutiert wurde“. Es herrsche eine konstruktive „Austauschkultur“ zwischen den Teilnehmern. Gegen Ende der Veranstaltung wird dann noch Kulturreferent Thomas Weitzel in die Mitte des Diskussionskreises gebeten. Eine Teilnehmerin drängt vehement auf eine Antwort zu der Frage, ob sich die Umlandgemeinden irgendwie an der Finanzierung beteiligen. Man befinde sich weiter in Gesprächen, aber es sei „relativ aussichtslos“, sagt Weitzel, unter dem strengen Blick des Comic- Godzillas. Aber immerhin hat ja der Freistaat zugesagt, 107 Millionen Euroder Monsterkostenzu übernehmen. Rotzgloggund Sackduach WORTSCHÄTZLE / Kaum ist es kälter,ist beim Schwob auchKrankheitszeit. Stefan Gruber Kaum ist das Wetter mal bisschen kälter, fängt der Schwob an zu jammern, wenn ihm die Nase läuft,ererkältet ist. Wenn ihm der Rotz aus der Nase rinnt, wenn ihm der „Riasl“ läuft und er a„Rotzbäbbn“ hat. Bei kleinen Kindern kommen dann immer die Oma, Tante oder Mama mit einem „Sackduach“, einem Taschentuch aus dem Hosensack, der Tasche,und wischen die „Rotzglogg“ ab,also alles, was da so aus der Nase läuft und drunter hängt. Aber eigentlich ist das alles nicht so schlimm,solange der Schwob „schuddla“ kann, also„wergla“, arbeiten. Schuddlaist zu verstehen für irgendwas arbeiten, verräumen und Unordnung beseitigen–hatalsodochweitgehend etwas mit Schutt zu tun, denn wegschmeißen duad dr Schwob so leicht nix, kennd ja no was wert sei. Aber manchmal brummt ihm so „dr Grend“, „dr Schedl“, tut ihm somit der Kopf so weh, dass nix mehr geht, fast so, wie wenn „ers Reißn“, er das Reißen im Kreuz hat – Hexenschuss. Dann kann schon sein, dass er vom Schuddla „buggled“, gebeugt läuft und ganz „hadschig drher“ kommt, also schlecht zu Fußist. Aber das ist nichts gegen die Krankheiten, mit denen unsere Mitbürger von der Schwäbischen Alb verglichen werden. Denn auf die Frage nach den drei schwersten Geißeln der Menschheit gilt für viele: „Lepra, Cholera und vondrAlb ra!“,aberdas ist janicht wirklich so! Also ibin grad blos abissle hadschig, mir duad dr Fuaß weh. Wenn Sie noch alte Schwäbisch-Augsburger Begriffe kennen, melden Sie sich bitte bei der Stadt- Zeitung bei Redakteur Stefan Gruber unter Telefon 0821/5071-254, damit wir die „vergessenen Wörter“ unseren Lesern wieder bekanntmachenkönnen. Undein letztes Glas im Stehen STADTRAT/Fortsetzung vonSeite 1 Radelparkhaus kommt doch Augsburg. Im ehemaligenFuggerstadt-Center kann nun doch daszweiteFahrradparkhaus am Hauptbahnhof Augsburg entstehen. Das verkündete Baureferent Gerd Merkle im Bauausschuss. „Stand heutekannich grünes Licht geben“, sagte Merkle in der Bauausschuss-Sitzung am vergangenen Donnerstag. Die Verhandlungen mitdem Eigentümer des Helio-Komplexes – so heißt das ehemalige Fuggerstadt-Center mittlerweile –seien nundocherfolgreich zuende ...aus, sei der „nachlassende Respekt gegenüber der Polizei auch in Augsburg leider deutlich wahrzunehmen“. Alkohol sei dader stärkste Katalysator. Rieger spricht von Pöbeleien, Beleidigungen, Widerstandshandlungenund zumTeil massivenKörperverletzungen. Dagegen sollen zum einen „Body-Cams“ – Kameras, die Polizisten am Körper tragen – helfen. Demnächst werden sie in Augsburg im Einsatzgetestet. Und zum anderen eben auch eine Sperrstunde. Freilich, sagt Rieger außerdem, komme die Polizei ihrem Auftrag nach, im Nachtleben für Sicherheit zu sorgen. „Es muss aber auch die Frage erlaubt sein, ob es richtigist,dass die uns zur Verfügung stehenden, begrenzten Personalressourcen regelmäßig in den frühren Morgenstunden durch wenige alkoholisierte Gewalttätergebunden sind.“ Die CSM formuliert esnoch drastischer: „Argumente, dass eine Großstadt ein Rund-umdie-Uhr-Angebot für die Spaßgesellschaft anbieten müsse, sind unterden geändertenRahmenbedingungen in Frage zu stellen.“ Schließlich habe die Polizei mitder erhöhtenTerrorgefahr andere Probleme, als etwa bei testosteron- und alkoholgeschwängerten Keilereien zwischen ein paar Halbstarken auf der Maxstraße einzuschreiten. Heißt es in Augsburg also künftigum3Uhr„Lichtan, Musik aus“, um die Polizei im Kampfgegen denTerror zu unterstützen? Ein populistisches geführt worden, berichtete Merkle.Der endgültigeMietvertrag, der zunächst über zehn Jahre geschlossen werden soll, wird dem Gremium im Februar zum Beschluss vorgelegt. StimmenAusschuss und Stadtratzu, erstellt die Stadt selbst inden Räumen 400 Stellplätze für Fahrräder. DasRadelparkhausstandzuletzt auf der Kippe, da sich die Stadtmit dem Eigentümer nicht über Mietnebenkosten und die Folgen im Insolvenzfall einigen konnte.(lib) Argument, umdiesen „Antrag ausdem Nichts heraus“ zu stützen, findet CSU-Stadtrat und Gastronom Leo Dietz. Zum einen müssedie Polizei eben besseraufgestellt werden oder man müsse inder Konsequenz auch Großveranstaltungen wie Plärrer oder Fußballspiele hinterfragen, die weit mehr Einsatzkräfte bedürfen als die Nächte in AugsburgsInnenstadt. Eine Sperrzeit hält Dietz, so siedenn sein muss,nur landesweit für sinnvoll – so wie es eben bis2005 der Fall war.„Verhängenwir die Sperrstunde nur über das Augsburger Stadtgebiet“, erläutertDietz,„dann fahren die ganzen Betrunkenen um 3Uhr raus nach Stadtbergen, Königsbrunn oder Friedberg. Die werden dann dafür in Mitleidenschaft gezogen“. Während die alte Regelung galt,hattenLokale die Möglichkeit, längere Öffnungszeiten zu beantragen. Fielen sie negativ auf, wurde ihnen diese Genehmigung wieder entzogen. Ein Vorteil, findetDietz. So seien alle Gastronomen hinterher gewesen, „dassinihrem Laden alles gutläuft“. Dirk Wurm, Ordnungsreferent der Stadt,will sich zum Antrag nicht äußern, bevor sich der Allgemeine Ausschuss damitbefasst hat. Dessen nächste Sitzung ist auf den 2. März terminiert, erst zwei Wochen später ist das Thema dann im Stadtrat. Mindestens bis dahin trällert Reinhard Mey inAugsburg Nachtschwärmer und Trunkenbolde dann aus den Lokalen, wann immer es deren Betreibern passt. Sättel, wo man hinblickt: Am Hauptbahnhof soll ein zweites Fahrradparkhaus Abhilfe gegendas Stellplatz-Chaos schaffen. Foto:Michèle Böswald IMPRESSUM StadtZeitung Werbeverlag und Reisebüro GmbH &Co. KG Konrad-Adenauer-Allee 11 ·86150 Augsburg Geschäftsführung Thomas Sixta, Dr. Paul Müller Anzeigenleitung Dr. Paul Müller Chefredakteurin Print und Online Agnes Baumgartner Druck Mayer &Söhne GmbH, Aichach Gesamtauflage 268.561 Augsburg, überregionale Themen Agnes Baumgartner: ✆ 08 21/5071-250 E-Mail: abaumgartner@stadtzeitung.de Markus Höck: ✆ 08 21/5071-253 E-Mail: mhoeck@stadtzeitung.de David Libossek: ✆ 08 21/5071-258 E-Mail: dlibossek@stadtzeitung.de Janina Funk: ✆ 08 21/5071-251 E-Mail: jfunk@stadtzeitung.de REDAKTION Königsbrunn, Schwabmünchen, Bobingen, Haunstetten Natascha Höck: ✆ 08 21/5071-259 E-Mail: redaktion-sued@stadtzeitung.de Stefan Gruber: ✆ 08 21/5071-254 E-Mail: redaktion-sued@stadtzeitung.de Paartal (Friedberg, Kissing, Mering) Natascha Höck: ✆ 08 21/5071-259 E-Mail: redaktion-sued@stadtzeitung.de Neusäß, Westliche Wälder, Stadtbergen, Gersthofen, Meitingen, Wertingen Katharina Pfeilstetter: ✆ 08 21/5071-252 E-Mail: redaktion-nordwest@stadtzeitung.de Stefan Gruber: ✆ 08 21/5071-254 E-Mail: redaktion-nordwest@stadtzeitung.de Online-Kleinanzeigenannahme: www.stadtzeitung.de/anzeigen Zustellung d. 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37 Jahre STADTZEITUNG Mittwoch, 27.Januar 2016 Seite 3 AUGSBURG Rekordzahlen für Augsburg TOURISMUS / Neue Höchstwertefür die Stadt bei Gästeankünften und Übernachtungen. Start ins Berufsleben. Elf Jugendliche starten mit Hardy’s ins Berufsleben. In insgesamt fünf verschiedenen Berufen (Fitnesskaufmannund Gesundheitstrainer,Fitnessökonom, Gesundheitsmanager,Sportökonom, Fitnesstrainer) werden die Azubis und Studenten aktuell in den Hardy’s Fitnessclubs ausgebildet. Die angehenden Fitness- und Gesundheitstrainer durchlaufen inihrer Ausbildung ein umfangreiches sowie praxisorientiertes Programm nach modernen Standards. Dabei lernen sie viele verschiedeneAbteilungen und Bereiche kennenund werden bestens aufihre berufliche Zukunft vorbereitet. Die Firmengruppe zählt zu den größten Ausbilderninder Region im BereichFitness und Freizeit. Foto:Hardy’s Jetzt alle Reduzierungen zum 1/2Preis. Beispielsweise: GeruÈst bis 6 mHoÈhe DM 1,- pro m 2 Kostenlose Beratung anfordern! 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Erneut seien Zuwächse inHöhe von einem Prozent bei den Gästeankünften und von rund zweieinhalb Prozent bei den Übernachtungenzuerwarten. Hatteman bei der Regio Augsburg vor wenigen Jahren das, damals noch weit entfernte, Ziel von mehr als 600 000 Übernachtungen in der Großstadt Augsburg im Visier, werden nun mehr als eine dreiviertel Million Übernachtungen registriert. Die 436 112 Grüne kämpfen für Biotop Asylunterkünfte in Flugplatzheide in der Kritik In der Nähe dieses Geländes am Landesamt für Umwelt im Süden Augsburgs möchte der Freistaat eine Unterkunft für Asylbewerber bauen. Foto:E.Pfeuffer/LfU Augsburg. Die Pläne des Freistaats, Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge auf dem Biotop Flugplatzheide im Augsburger Süden zu errichten, stößt auf heftige Kritik. Sobefürchtet die Grüne Stadtratsfraktion, dass im Schnellverfahrender WohnraumimRahmen des Wohnungspaktes Bayern mit „geringeren Baustandards und wohl außerhalb der planungsrechtlichenZuständigkeiten der Stadt gebaut werden Gästeankünfte sowie 745 962 Übernachtungen des Jahres 2014 waren 2015 nach nur elf Monaten bereits annähernd erreicht. „Der Trend im Städtetourismus ist zwar grundsätzlich positiv“, so Beck, „doch Augsburg liegt deutlich über den allgemeinen Steigerungsraten“. Nebender Verbesserung touristischer Profile habe insbesondere der „Kongress am Park“ maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Selbst im sonst eher schwach frequentierten August war 2015 mit demmehrtägigenKongressder „ISASI“eine große Veranstaltung zuverzeichnen. Als wichtigerImpulsgeber habe sich laut Beck aber auch die Messe bewährt. Und natürlich schlage die „Werbung“ durch den FC Augsburg weiter positiv zu Buche.(pm) und nurfür zehn JahreBestand haben“ soll. Trotz der Dringlichkeit dürften aber nicht verschiedene schwerwiegende soziale und naturschutzfachliche Interessen gegeneinander ausgespielt werden, so Fraktionsvorsitzende Martina Wild. Denn: Auf dem Gelände südlichder Universität wachsen allein 85Pflanzenarten, die auf der roten Liste in Bayern stehen, also vom Aussterben bedrohtsind. (mh) Im Gespräch mitUlla Jelpke Augsburg. In seiner Veranstaltungsreihe „Asylpolitischer Frühschoppen“ startet am Sonntag, 31. Januar, der Verein Tür an Tür ein Format, in dem künftigVertreter ausPolitikund Verwaltung zu asylpolitischen Aller Jahres-Anfang ist schwer. Wir machen gute Vorsätze easy! 25% * von Mittwoch, 20. Januar bis Montag, 08. Februar augsburg philippi ne welser strasse gegenüber der UVP des Herstellers, ausgenommen sind Erdbeerpreise und Tom Ford – Private Collection. Auf die Produkte von Dr. Hauschka erhalten Sie 20%. Themen zu Wort kommen sollen. Unterdem Titel„Tür an Tür im Gespräch mit…“ ist diesmal Ulla Jelpke, Mitglied des Bundestags, zu Gast. Beginn ist 11 Uhrim„Café TüranTür“, Wertachstraße29. Eintrittfrei. (pm) (08 21)5071-130 KARTEN WELTWEIT · RUFEN SIE UNS AN! ServicePoint Königsplatz ·Konrad-Adenauer-Allee 11·Augsburg Wir schließen! ALLES MUSS RAUS! 1.500 Erotikfilme ab 4, 90 € Frühlingsstraße 28, 86415 Mering Mo/Fr/Sa: 11.30–22.00 Di/Mi/Do: 13.00–21.00 2.000 Spielfilme ab 4, 90 € Nur noch bis 20.02.2016! 500 Blu-rays ab 7, 90 € Unsere easyAngebote: * nicorette Spray Wirkstoff: Nicotin 1Stück -30,0% AVP** 36,96€ 25. 85 € Ibuflam akut 400 mg Wirkstoff: Ibuprofen 20 Tabletten -50,4% AVP** 4,82€ 2. 39 € * Fürrezeptpflichtige Arzneimittel und Bücher gelten einheitliche Abgabepreise. ** Rabatte beziehen sich auf den UVP oder den vom Hersteller fürden Fall der Abrechnung mit der Krankenkasse gegenüber der IFAGmbH (Lauertaxe) angegebenen einheitlichen Apothekenverkaufspreis (AVP). Gültig vom 01.01. bis 31.01.16 und solange der Vorrat reicht. Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen. Keine Haftung fürDruckfehler.Abbildung ähnlich. UVPs entsprechen dem aktuellen Stand bei Druckschluss. easyApotheke -Zweigniederlassungder Apotheke an derUniversitätArnoldPagel e.K. Inhaber: Arnold Pagel Unterer Talweg 60 1/2, 86179Augsburg Tel.: 0821/543936-30 Fax: 0821 /543 936-35 Haunstetten http://augsburg.easyapotheken.de augsburg@easyapotheken.de Mo-Fr 9:00-19:00 Uhr Sa 9:00 -18:00 Uhr

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