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114 Augsburg - Haunstetten 20.04.2016

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114 Augsburg - Haunstetten 20.04.2016

Seite 2 Mittwoch, 20.

Seite 2 Mittwoch, 20. April 2016 37 Jahre STADTZEITUNG DIE SEITE 2 In 30 Minuten in den Süden VERKEHR / Die Linie 3sollbis Königsbrunnverlängertwerden. Abstimmung am Donnerstag im Stadtrat. Fortsetzungvon Seite 1 ...werden. DieHoffnung, dass eine Erweiterung der Trasse irgendwann den Schnellbus ersetzen würde, hatte in Königsbrunn in denvergangenen Jahren Bestand: Seit mehreren Jahrzehntenwirdgar die Fläche für die Trasse freigehalten und auch der Omnibusbahnhof in Königsbrunn ist auf einen Umbau in eine Tramhaltestelle ausgelegt. Bislang war die rund 4,6 Kilometer lange Erweiterung der Trasse aber immer wieder an derFinanzierunggescheitert. Im Vordergrundstanden dabei weniger die Baukosten als vielmehr die Betriebskosten für das Projekt. Nun beteiligen sich die Stadt Königsbrunn und derLandkreisAugsburg ab Baubeginn mit 950000 Euro im Jahr, wobei die Stadt ein Drittel und der Kreis zwei Drittel übernimmt. Stadtwerke- Chef Walter Casazza schätzte im Dezember die Betriebskostenauf insgesamt 2,5 Millionen Euro. Er sei überzeugt, dass die Strecke mit dem Zuschussbeitrag und den Einnahmen aus dem Fahrgeld kostendeckend betrieben werden könne. Die Baukosten liegen einer Schätzung nach bei rund 34 Millionen Euro. Bau, Betriebund Planung sollen in den Händen der Stadtwerke liegen. Hinzu kommen im Stadtgebiet Augsburg Kosten fürden Erwerb vonetwa 23 Grundstücken. Ob diese Grunderwerbskosten von der Stadt Augsburg oder von den Stadtwerken getragen werden, bleibt noch zu klären. Der Stadtrat inKönigsbrunn sowie der Kreistag haben dem Projektschon ihrenSegen gegeben. Wenn nunauch der Augsburger Stadtrat die Verlängerung der Trasse abnickt, wird bei der Regierung von Schwaben ein sogenanntes Planfeststellungsverfahren beantragt, um die notwendige baurechtliche Genehmigung zuerhalten. Im Rahmen des Verfahrens sollen auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung sowie eine landschaftspflegerischeBegleitplanung erstellt werden. Ebenso umfasst das Verfahren die Anhörung von Behörden, die die Interessen behinderter Menschen vertreten. Laut Beschlussvorlage sollen Behindertenverbände und -beiräte aber auch unabhängig davon miteinbezogen werden. Die Anliegersollen ebenfalls „schon vorab umfassend eingebunden werden“,heißt es. Geplanter Trassenverlauf Die zweigleisige Trasse soll in Augsburg an der Haltestelle „Haunstetten West“ beginnen undnachQuerung der Inninger Straße mit einer Länge vonetwa1,9 Kilometern westlich der Postillion- und Rieslingstraße auf derzeit überwiegend landwirtschaftlichgenutzten Flächen bis zur Föllstraße verlaufen. Ab der Stadtgrenze Königsbrunn beginnt dann der 2,7 Kilometer lange Abschnitt, der sich auf der Westseite der Guldenstraße bis zur Hunnenstraße erstreckt. Südlich derHunnenstraße soll die zweigleisige Trasse in einemimFlächennutzungsplan reservierten Trassenkorridor verlaufen und schließlich zu den Bahnsteigen des zentralen Omnibus-Bahnhofs führen, der bereits für den Straßenbahnverkehr vorbereitet wurde.(kd) Kuaranzanachd und moggelesbraun WORTSCHÄTZLE / DieKommunion war verregnet und der Hund dreggad. Stefan Gruber „Sagglzemend, scho widr a hoaloaß vrreagneds, aseuchnass Wochaend.“ Ein kleinerschwäbischer Fluch, und schon wieder ein arg, ganz, total verregnetes Wochenende. Aber der Hund musste raus – egal welches Wetter und er findet mit Sicherheit immer ein Schlammloch, in dem er sich wälzen kann. UndauchamSonntag saher wieder aus „wia aDreggloas“, wie ein Dreckschwein. Die Pampe anseinem Kopf war „kuaranzanachd“, also pechschwarz–in den Bauch der Kuhfällt ja nie Lichtrein, somit kann’s auch nur ganz dunkel gewesen sein. Von der Kuhbeziehungsweiseeinem Kälbchen kennt der Schwabeauchnocheine andere Farbbeschreibung: „moggelesbraun“, für das blasse Braun, das kleine Kälbchen tragen. Zurück zum Hund, er war mit den Pfoten im„Baaz“, im nassen Dreck, und jetzt kann ich dasAuto putzen. Meine Hose und Jacke sahen danach ähnlichaus wieer, denn ohne wildes Toben geht bei ihm kaum ein Spaziergang – wir haben ja beide Spaß daran. Und „mei Gschloif“, meine Kleidung, kam gleich danach in die Waschmaschine, was mit dem Hund nicht geht und das Duschen wird jedesmal zum Drama. Dramawar’s keins aber doch enttäuschend, denn vielerorts waren die Kommunionfeiern amWeißen Sonntag durchnässt, na ja, raagseuchd hods hald. Dameint man, nur wegen ein paar Sonnenstrahlen in den vergangenen Tagen und mal kurz um die 20 Grad sei schon Frühling –nein, weit gefehlt. In meinem Gärtle komm ichauchnicht weiter, denn immer wenn ich Zeit habe, regnet es. Doch bis zu den Eisheiligen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifazius und „dr kalda Soff“ (die kalte Sofie), 11. bis 15. Mai, ist janoch Zeit, davor wird eh kein Gemüse draußen gepflanzt. Ond wia said dr Schwob:Naithudla. Kinder und Kobolde. DieAugsburgerPuppenkiste waram MontagzuGastimHotelturm.Sie zeigte dieGeschichte„Paulaund die Kistenkobolde“, die ein wesentlicher Bestandteil des Kindergartenprogramms Papilio ist. Das Programmsoll die sozial-emotionalen Kompetenzen beiKindern steigern. Foto: Papilio/Dieter Kopper Wohin mit den Kindern? KINDERBETREUUNG / DieSuche nach einemneuen Standort für die Kita St.Anna wirdimmer mehr zur unendlichen Geschichte.Elterninitiativeerhebt deutliche Vorwürfe gegendie Stadt. Janina Funk Augsburg. In der bunten Infobroschürezur Kinderbetreuung in Augsburg lächelt Sozialreferent Stefan Kieferzufrieden von einem Foto. Die Gesichtsausdrücke von Verena Hörmann und Kerstin Hofmann geben derzeit ein anderes Bild ab:Enttäuschung, Ärger, Fassungslosigkeit spiegeln sich in den Mimiken der beiden Frauen von der ElterninitiativeSt. Annawider. Auslöser der Emotionen ist die inzwischen fast schon unendlicheGeschichtedes ersatzlos geschlossenen Kindergartens, der lange imDiako-Gebäude an der Frölichstraße untergebracht war. Im Sommer 2014 wurde die St.-Anna-Kita dicht gemacht, der evangelische Träger wollte die Räume anderweitig nutzen. Zahlreiche Alternativen waren seither im Gespräch. Doch das innerstädtische Stadtjägerviertel ist seit nunmehr fast zwei Jahren kitafreie Zone. Kürzlichverkündetedie Stadt einen erneuten Rückschlag bei der Suche nach einem neuen Standort. Darüber informiert worden, dass ein Ersatzbau nördlich des Plärrerbads nun doch nicht möglich ist, seien sie nicht, klagt die Elterninitiative. Es gebe „keine Kommunikation, kein Miteinander“, sagt Verena Hörmann und erinnert an eine Informationsveranstaltung im vergangenen Sommer, auf der Stefan Kiefer angekündigt hatte, dieStandort-Suche transparent zu gestalten. Sie frage sich inzwischen, ob dem Sozialreferenten und dritten Bürgermeister schlicht die Hände gebunden seien in seiner Position. Die Gründe, die gegen das Areal Plärrerbad-Nord ins Feld geführt werden, sind für dieEltern fadenscheinige. Die Stadt nennt eine Zufahrt, die für Chloranlieferungen freigehaltenwerden müsse und Verträge mit der Localbahn, die den Platz einschränkten. Hörmann schüttelt dazu nur den Kopf. „Das hätte man ja wohl auch vorher wissen können.“ Kiefer selbst zeigt sich überrascht über die Härte der Vorwürfe. Erst imZuge einer aufwendigen Prüfung habe man feststellen müssen, dass „wir hier leider nicht zumZiel kommen“. Die Fläche reiche letztendlich nicht aus. „Da sagt es Kerstin Hofmann vonder Elterninitiativeund Sozialreferent Stefan Kiefer suchten im vergangenen Sommer nach alternativen Standorten. Die vermeintlichen Lösungen zerschlugen sichallesamt. Foto: Janina Funk sich als Außenstehender leicht, was man angeblich immer schon alles vorher hätte wissen sollen.“ Die Eltern sehen das freilich anders: „Häppchenweise je Halbjahr werden wir mit einer neuen Alternative vertröstet, die angeblich möglich sei, und dann geht es doch wieder aus irgendwelchen Gründen nicht“, sagt Kerstin Hofmann. Der Bezug zur Realität der Eltern, die ihren Nachwuchs in weit entfernte Einrichtungen fahren müssten oder die Kinder aus der Not heraus gleich ganz zu Hause betreuen würden, fehle den Politikern. Hofmann und Hörmann erzählen von Müttern, die nicht mehr zurück in ihren Beruf könnten und Kindern aus prekären Familienverhältnissen, für die einKita-Aufenthalt doch so wichtig wäre. Und die beiden ärgern sich über die bunten Broschüren der Stadt. Die Flyer seien ein Schlag ins Gesicht für Eltern aus dem Stadtjägerviertel. Ohnehin seien dieKitas und Kigas der Innenstadt fast ausschließlich Einrichtungen kirchlicher oder privater Träger. Die Stadt, so der Vorwurf, komme ihrer kommunalen Pflichtaufgabe nicht nach. „Wir sind nichtnur Durchgangsviertelzum Theater“ Mit der Weiterreichung von jährlichrund 40 Millionen Euro komme man dieser Aufgabe sehr wohl nach,beteuerthingegenKiefer. Als dreifacher Familienvater sei er Sozialreferent ausÜberzeugung. „Wir machen bei dieser Aufgabe auch keine Wertungsunterschiede zwischen den Kindern unterschiedlicher Stadtteile.“ Für Marion Treiß, die einst die Kita leitete und inzwischen in Leitershofen arbeitet, ist das Stadtjägerviertel allerdings eindeutig benachteiligt. „Wir sind nicht nurein Durchgangsviertel zum Theater“, sagt sie und spielt auf die gigantischen Kosten der Sanierung des Kultur- Hauses an. Sie lacht. „Die Spitze konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.“ Treiß spricht von einer „Hinhaltetaktik“. Gemeinsam mit Hoffmann und Hörmann kämpft sie für das Erbe von St. Anna –und für die Familien, die sich selbstnicht artikulieren könnten, etwa wegen Sprachbarrieren. „Wir haben im Stadtjägerviertel viele Menschen mit Migrationshintergrund, hinzu kommen nun viele Flüchtlingsfamilien –sie alle werden alleine gelassen“, kritisiert Hofmann. „Eswirdein Brennpunkt geschaffen“,warntauchTreiß. Verena Hörmann blättert durch ihre Dokumenten- Sammlung. Briefe, Kopien von Medienberichten, ausgedruckte Mails: Vor der Kommunalwahl hättensich alle Parteien für die Eltern einsetzenwollen, erzählt Hörmann. Doch dann sei alles anders gekommen. „Die Politik der Stadt ist inperfektem Einklang mit der Herdprämie“, konstatiert die Mutter zweier Kinder. Die beste Alternative zur Zuhause-Betreuung ist für die Elterninitiativenachwie vor das Grundstück ander Kesterstraße am Senkelbach. Eine „sensible Bebauung mit einem Das Stadtjägerviertel ist seit zwei Jahren kita-freie Zone. Dass die Kita St. Anna das Diako-Gebäude verlassen wird müssen, sei den Verantwortlichen bereits 2004 bekannt gewesen, kritisieren die Eltern. Kindergarten aufder Parkplatzfläche wäre die Chance für eine Wald-Kita mitten in der Innenstadt“, resümiert Hörmann. Doch Parkmöglichkeiten und Biotope, kritisiert sie, seien der Stadt wichtiger als eine Unterkunft fürdie St.-Anna-Kinder. Die Tonlage Hörmanns pendelt zwischen resigniert und kämpferisch. „Da wird sich nichts mehr tun, die Stadt sitzt dasaus“, sagt sie–und will dennoch unbequem bleiben. „Inzwischen geht es auch ums Prinzip.“ Zumal der Kita- Schwund in der Innenstadt ja weitergehe. Zum Ende des vergangenen Schuljahrs wurde etwa dasKinderhaus Kolibri der Kresslesmühle geschlossen; ein neuer Träger bliebaus,die Stadt übernahm den Hort aus „förderungstechnischen Gründen“ nicht, die Kinder mussten auf andere Einrichtungen ausweichen. Der Kindergarten St. Johannes im Nachbarbezirk „Rechts der Wertach“, für den ein Anbau angedacht war, um dort die Kinder aus dem Stadtjägerviertel mitunterzubringen, steht derzeit womöglichvor der Schließung. Es gebe Probleme mit dem berühmt-berüchtigten Brandschutz heißt esaus internen Kreisen. Bestätigenkönnen dies jedoch weder Kiefer noch der Trägerder Kita.Das Gebäude sei aber eindeutig sanierungsbedürftig. „Wir wollen dieseKitaauf keinen Fall verlieren“, sagt Kiefer. „Aber ein Ersatzbau für St. Johannes ananderer Stelle könnteobjektiv Verbesserungen bringen und wäre daher für alle Beteiligten interessant.“ DieFrage istnur:Wo? IMPRESSUM StadtZeitung Werbeverlag und Reisebüro GmbH &Co. KG Konrad-Adenauer-Allee 11 ·86150 Augsburg Geschäftsführung Thomas Sixta, Dr. Paul Müller Anzeigenleitung Dr. Paul Müller Chefredakteurin Print und Online Agnes Baumgartner Druck Mayer &Söhne GmbH, Aichach Gesamtauflage 268.561 Augsburg, überregionale Themen Agnes Baumgartner: ✆ 08 21/5071-250 E-Mail: abaumgartner@stadtzeitung.de Markus Höck: ✆ 08 21/5071-253 E-Mail: mhoeck@stadtzeitung.de David Libossek: ✆ 08 21/5071-258 E-Mail: dlibossek@stadtzeitung.de Janina Funk: ✆ 08 21/5071-251 E-Mail: jfunk@stadtzeitung.de REDAKTION Königsbrunn, Schwabmünchen, Bobingen, Haunstetten Natascha Höck: ✆ 08 21/5071-259 E-Mail: redaktion-sued@stadtzeitung.de Stefan Gruber: ✆ 08 21/5071-254 E-Mail: redaktion-sued@stadtzeitung.de Paartal (Friedberg, Kissing, Mering) Natascha Höck: ✆ 08 21/5071-259 E-Mail: redaktion-sued@stadtzeitung.de Neusäß, Westliche Wälder, Stadtbergen, Gersthofen, Meitingen, Wertingen Katharina Pfeilstetter: ✆ 08 21/5071-252 E-Mail: redaktion-nordwest@stadtzeitung.de Stefan Gruber: ✆ 08 21/5071-254 E-Mail: redaktion-nordwest@stadtzeitung.de Online-Kleinanzeigenannahme: www.stadtzeitung.de/anzeigen Zustellung d.Zeitung: 24-Std. 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37 Jahre STADTZEITUNG Mittwoch, 20. April 2016 Seite 3 AUS DER REGION VerschärfteUmweltzone VERKEHR / Von1.Juni an dürfen Fahrzeugemit gelber Plakette nichtmehrindie Augsburger Innenstadt. Die grüne Zone habe lediglich„Schaufenstercharakter“, sagendie Kritiker. Markus Höck Augsburg. Autofahrer, deren Gefährt schon einige Jahre auf der Motorhaube hat, müssen aufpassen: Ab 1. Juni verschärft die StadtAugsburg die Umweltzone. Dann dürfen nur noch Fahrzeuge mit einer grünen Plakette in diesen Bereich einfahren. Diesen dritten Schritt zur Umweltzone hatdie Stadt lange vor sich hergeschoben. Ursprünglichsolltenschon zum1. Januar 2013 die gelben Plaketten ausgesperrt werden, doch durch die zahlreichen Umbaumaßnahmen im Stadtgebiet wurde dieser Termin immer wieder verschoben. Im Januar schließlich fasste der Stadtrat endgültig den Beschluss, die dritte Phase einzuleiten, nur der genaue Termin stand noch nichtfest. Zur Erinnerung: In einem ersten Schritt durften ab1.Juli 2009 Autos ohne Plakette nicht mehr indie Umweltzone. Seit dem 1. Januar 2011 müssen auch die roten Plaketten draußen bleiben. Wann der dritte Schritt folgen sollte, war lange ungewiss, nun aber ist esamtlich: Sechs Wochen bleiben noch Zeit, umdas Auto entsprechend nachzurüsten, damit diegelbe durch eine grüne Plakette ersetzt werden kann. Betroffen davon sind in der Region rund 26 000 Autos. Über den grün markierten Bereich erstreckt sich die Umweltzone. Ab 1. Juni dürfen nur nochAutos mit der grünenPlakette rein. Foto: Stadt Augsburg/Stadtvermessungsamt „Die Umweltzone istein Baustein in einer Reihe vonProjekten, von denen sich Augsburg eine dauerhafte Minderung der Schadstoffe –insbesondere der Feinstaub-, aber auch der Stickstoffdioxidbelastung – verspricht.“ So formuliert es die Stadt aufihrer Internetseite.Ein weiterer Baustein, der bei der Verbesserung der Luft in der Innenstadt helfensoll, istder Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, der zudem durch ein neues Tarifsystem attraktiver gemacht werden soll. Hinzu kommt das Projekt Fahrradstadt 2020. Die Logik dahinter: Jede vermiedene Autofahrt, vermeidet Schadstoffe und verbessert so die Luftqualität. Tatsächlich ist aber gerade der Nutzen des dritten Schrittes der Umweltzone, also das Verbot für gelbe Plaketten, stark bezweifeltworden. „Aus unserer Sicht hat die Verschärfung der Umweltzone in erster Linie Schaufenstercharakter“, erklärt dazu Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der Industrieund Handelskammer Schwaben (IHK). Die mit derPlakette verfolgteReduzierungder Feinstaubmenge betrage, wie lediglich rechnerisch ermittelt wurde, nur maximal 1,3 Prozent. Bei der Menge der Stickoxide, für die die Plakette gar nicht ausgelegt sei, werde eine Verringerung umnur maximal 1,9 Prozent erwartet. Einig ist sich Saalfrank mit der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) und dem Handelsverband Bayern (HBE): „Gemäß dem Luftreinhalteplan der Stadt Augsburg muss als Voraussetzungeiner Verschärfung jedoch die Verhältnismäßigkeit gegeben sein“, erinnert der IHK-Mann. Die Zahlen stammen aus einer Wirksamkeitsanalyse des bayerischen Landesamts für Umweltschutz(LfU),das seinen Sitz in Augsburg hat. An der Entscheidung des Stadtrats istwohl nichtmehrzu rütteln, so bleibt den Betroffenen –inder Mehrzahl sind es Nutzfahrzeuge –nur das kostenintensive Nachrüsten. Doch auch hier gibt es Hilfe: Noch bis zum 30. September fördertdas Bundesamtfür Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Nachrüstung von Autos und leichten Nutzfahrzeugen mit einem Partikelfilter. „Dadurch verbessern Sie die Abgaswerte Ihrer Diesel-Pkw und leichten Nutzfahrzeuge und können so eine bessere Feinstaubplakette für Ihr Fahrzeug erhalten“, rät die Handwerkskammer. Für Falschfahrer kann es übrigens teuer werden: Wer sich nicht an die neuen Vorgaben der Umweltzone hält,muss mit einem Bußgeld über 80 Euro rechnen. WE FELL GOOD! Tierisch gute Angebote* für Ihren Liebling. 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